Erfundene Geschichte (Teil 2) – Die mörderische Zerstörung unserer Vorfahren und ihrer hoch entwickelten Kultur

erfundene geschichteTartarien, Karte von A. Ortelius, 1570

Das drängendste Problem des heutigen Menschen ist der Verlust von Bedeutung.

Bedeutung speist sich aus der Vergangenheit. Wenn das Wissen um die Vergangenheit schwindet, dann schwindet auch die Bedeutung des Lebens. Der heutige Mensch weiß nicht,

  • woher er kommt,
  • wer er ist, und
  • wohin er sich bewegt.

Er ist zum Spielball von Mächten geworden, die ihn beliebig lenken können. Seiner Vergangenheit entwurzelt, gibt es keinen Halt, keinen Maßstab. Und ohne einen Maßstab, der sich an der Wirklichkeit orientiert, gibt es auch keine Möglichkeit, echtes Verständnis über die Welt zu entwickeln.

Nur der Weg zurück zu den eigenen Wurzeln gibt dem Leben die Bedeutung zurück.

„Und nun steht der mythenlose Mensch, ewig hungernd, unter allen Vergangenheiten und sucht grabend und wühlend nach Wurzeln, sei es dass er auch in den entlegensten Altertümern nach ihnen graben müsste. Worauf weist das ungeheure historische Bedürfnis der unbefriedigten modernen Kultur, das Umsichsammeln zahlloser anderer Kulturen, das verzehrende Erkennenwollen, wenn nicht auf den Verlust des Mythus, auf den Verlust der mythischen Heimat, des mythischen Mutterschoßes?“
„Ohne Mythus aber geht jede Kultur ihrer gesunden schöpferischen Kraft verlustig…“

Friedrich Nietzsche, Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik
Ein Film von Die Zuversicht – Erfundene Geschichte

Die Epigenetik – die Lehre von vererbbaren Veränderungen in der Genexpression, die nicht direkt in unserer DNS kodiert sind – legt mit verschiedenen Studien und Beobachtungen nahe, dass unsere Lebenserfahrungen (wie Entbehrungen oder traumatische Erlebnisse) an nachfolgende Generationen weitergegeben werden. Mythologische und religiöse Überlieferungen gehen sogar noch weiter und sprechen von einem kollektiven Gedächtnis.

Das Wissen unserer Vorfahren ist nicht verloren

Schon in den Veden (den heiligen Schriften des Hinduismus) wird eine Art universelles Gedächtnis erwähnt. Das Sanskritwort „Akasha“ steht für den Himmel, Raum oder Äther und bezeichnet gemäß der östlichen Weisheitstradition das feinstofflichste der fünf Elemente, aus dem alles andere geschaffen wurde.

So sollen alle Gedanken, die jemals gedacht und alle Taten, die jemals vollbracht wurden, laut indischer Mythologie in diesem Informationsfeld gespeichert sein, was auch in den legendären Palmblattbibliotheken Indiens und Sri Lankas seinen Ausdruck findet. Die Vorstellung eines Weltgedächtnisses findet man auch in der abendländischen Kultur und sie hat u.a. mit Plotin, Ficino und Paracelsus berühmte Vordenker. Auch in der Bibel sind ähnliche Hinweise enthalten, wenn zum Beispiel im Buch Jesaja von einem „Gedächtnis-Buch“ gesprochen wird.

Jede Aktivität ist eine Form von Energie. Und Energie kann nicht vernichtet werden. Sie bleibt erhalten. Wir befinden uns in einem geschlossenen System. Alles, was du tust, alles, was du sagst, jede Aktion, die du durchführst, jeder Cent, den du verdienst oder ausgibst, wird aufgezeichnet.

Wir können also davon ausgehen, dass sämtliche Erfahrungen unserer Vorfahren immer noch existieren – in einem für uns unsichtbaren Energiefeld (bis vor 100 Jahren war der Äther noch ein Standardkonzept in der Physik, um die Eigenschaften des unsichtbaren Raumes zu erklären), und auch wenn wir heute weitgehend von unserer Vergangenheit abgetrennt sind, so sind die Erfahrungen nicht verschwunden, sondern nur verschüttet.

Dementsprechend muss es möglich sein, dass wir uns wieder mit unserer Vergangenheit verbinden können, wenn wir den Schleier lüften und die Erinnerungen zulassen. Um an kollektive Erinnerungen zu gelangen, ist zu einem gewissen Grad eine kollektive Anstrengung vonnöten, ein Einzelner allein vermag die Amnesie nicht zu durchbrechen.

Die überwältigende Bedeutung unserer Mythen

Es gibt Bilder, die derart mit Bedeutung aufgeladen sind, dass Menschen sich auf unerklärliche Art und Weise zu ihnen hingezogen fühlen – die Weltreligionen greifen zu einem gewissen Grad auf derartige Bilder zurück, wenn auch auf extrem destruktive Weise.

Mythen und Märchen enthalten ebenfalls derartige Bilder. Je stärker ein Mythos mit Bedeutung aufgeladen ist, desto wichtiger war seine Rolle in unserer Vergangenheit. Anhand der Strahlkraft eines Mythos können wir schon seine Bedeutung für die Menschheit erkennen – wenn wir ihn zulassen, uns von ihm berühren lassen.

So hat sich unter anderem die Sintflut in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt, aber auch die Geschichten von Riesen, Drachen oder bösartigen Hexen.

Je mehr wir Menschen uns von diesen mythischen Bildern lossagen, desto mehr entfremden wir uns von unserer eigenen Vergangenheit und somit unserem eigenen Wesen.

Dieser Prozess der Selbstentfremdung begann mit dem sogenannten Zeitalter der Aufklärung.

Der Historiker Immanuel Velikovsky schreibt:

Erfundene Geschichte - Traumatisierter Soldat
Traumatisierter Soldat

Amnesie ist eine der Abwehrreaktionen des Menschen. Wir kennen die Auswirkungen der Traumatisierung auf Soldaten.

Bei den älteren griechischen Autoren, den Pythagoräern und den Stoikern, finden Sie eindeutige Aussagen, die darauf hinweisen, dass Katastrophen, die sich in der Geschichte der Menschheit und in der Geschichte unserer Erde ereignet haben, keine abnormalen Ereignisse waren, sondern eigentlich dominant waren und sich immer in einer bestimmten Regelmäßigkeit wiederholten.

Aber aus den historischen Aufzeichnungen sehen wir, dass das Wissen um die Katastrophen langsam in Vergessenheit geriet.

Platon beschrieb Kataklysmen in mehreren Werken: Er schrieb über zerstörte und wieder aufgebaute Welten. In seinem Timaios stellte er fest, dass die Griechen sich nicht an antike Katastrophen erinnern, außer an die Sintflut. Er fügt hinzu, dass die Menschen seiner Zeit, wie die Priester von Sais dem Solon berichteten, sich nicht an diese katastrophalen Ereignisse erinnern konnten. (…)

Platons Schüler Aristoteles lehnte es ab, an Katastrophen zu glauben. (…)
Er ist, mehr als jeder andere, verantwortlich für den anhaltenden Glauben, dass wir in einer sicheren Welt leben (…).

Wegen der Abneigung des Menschen, seine Vergangenheit zu kennen, wurde die Wissenschaft stark gebremst, indem sie Unwirklichkeit als Wahrheit vorgab. (…)

Auch die Darwinsche Revolution war ein Rückschritt. Beunruhigende Beweise wurden ignoriert; es war, als ob Darwin mit geschlossenen Augen arbeitete. (…)
Seine Notizbücher von der einzigen Exkursion, die er je unternahm, enthalten Beschreibungen von kataklysmischen Umwälzungen. Er schrieb, dass nichts Geringeres als die Erschütterung der gesamten Erde zu der von ihm beobachteten Massenvernichtung von Lebensformen führen könnte.

Auf der kontinentalen Skala beobachtete er, dass Lebensformen, von Feuerland bis zur Beringstraße, ausgelöscht oder dezimiert wurden.

Darwin akzeptierte jedoch nicht die Implikationen der Beweise, die er mit seinen eigenen Augen sah. Die Darwinsche Revolution war die Wiedergeburt des Aristoteles, dessen Ideen, wenn nicht zur Zeit der Renaissance, so doch im Zeitalter der Aufklärung an Boden verloren hatten.

Zerstörung des alten Wissens und eine neue erfundene Geschichte

In den letzten Jahrhunderten wurden große Anstrengungen unternommen, um uns Menschen vergessen zu lassen, woher wir kommen und wer wir sind. Die Zerstörung des alten Wissens über Physik und Biologie war besonders wichtig, um uns zu entwurzeln.

Einstein und Darwin stehen für die Umkehrung des alten Wissens in ein lebensverneinendes Weltbild; mit dem Menschen als bedeutungsloses, zufälliges Etwas, dahintreibend in einem endlosen und kalten Universum.

Diese lebensfeindlichen Modelle über die Wirklichkeit wurden erst vor kurzem – im 19. Jahrhundert – perfektioniert und konnten sich sogar erst im 20. Jahrhundert vollends durchsetzen – zu groß war der Widerstand selbst in akademischen Kreisen des frühen 20. Jahrhunderts.

Urknalltheorie – Freie Erfindung der Jesuiten

Die sogenannte Urknalltheorie ist ein anschauliches Beispiel, um zu verstehen, wie religiös-esoterische Konzepte in die Wissenschaft eingeflossen sind.

Der belgische Jesuit und Priester Georges Lemaitre begründete die Urknalltheorie – nicht auf Basis wissenschaftlicher Fakten, sondern auf Basis einer religiösen Überzeugung, einer Vorstellung eines Uratoms bzw. kosmischen Samens, aus dem heraus sich alles entwickelt hat.

Die Jesuiten bekamen damals die Aufgabe, die Mythen von der Entstehung der Welt in einen wissenschaftlich klingenden Rahmen einzubetten.

Ein paar Jahrzehnte später, im Jahr 1951, akzeptierte die Päpstliche Akademie der Wissenschaften die Urknalltheorie. Diese lange Zeit bis zur Anerkennung durch den Papst war nicht dem Widerstand der Kirche geschuldet, sondern dem Widerstand in der Bevölkerung – entstammte die Urknalltheorie doch der Feder des Vatikans selbst.

Ironischerweise ist die irrationale Urknalltheorie immer noch Bestandteil unseres modernen Weltbildes, und es wurde immer noch kein einziger Nachweis vorgebracht.

Industrialisierung als Folge von etwas Furchtbarem

Das lebensverneinende und mechanistische Weltbild, repräsentiert durch Rousseau und andere sogenannte Vordenker der „Aufklärung“, konnte nur auf dem Nährboden der Industrialisierung gedeihen. Machte diese den Menschen doch zu einem mechanischen Wesen, welches auf materielle Aspekte reduziert worden war.

Die Industrialisierung muss als Wendepunkt betrachtet werden, und als erste für uns heute nachvollziehbare und sichtbare Veränderung als Folge eines Resets im 18. oder frühen 19. Jahrhundert.

Dieser Reset folgte auf ein Ereignis, welches auch die sogenannte Schlammflut mit sich gebracht hat. Weltweit sind die Gebäude der alten Welt zu einem Teil in der Erde versunken, die einstigen Erdgeschosse wurden so üblicherweise zu Kellern umfunktioniert. Über die Ursache der Schlammflut ist wenig bekannt, möglich ist ein uns nicht mehr bekannter Weltkrieg oder ein elektromagnetisches Plasma-Ereignis.

Erfundene Geschichte - Vergrabene unterirdische Strukturen an Gebäuden
Vergrabene unterirdische Strukturen sind auf dem Foto deutlich zu sehen. Wenn du durch eine große Stadt spazierst, kannst du sie finden. Achte auf Schächte mit großen, hohen Kellerfenstern. Wie diese Gebäude unter der Erde begraben wurden, ist eine sehr ernste Frage, besonders weil viele ältere Gebäude auf der ganzen Welt etwas Ähnliches zeigen.

Zum Thema Kollektives Gedächtnis noch einmal Immanuel Velikovsky:

C.G. Jung war überzeugt, dass das Unbewusste, sei es durch Telepathie oder auf andere Weise, ein gemeinsamer Besitz der gesamten Menschheit ist; es besteht aber nicht nur aus den Erfahrungen dieser Generation, also uns, die wir heute in dieser Welt interagieren, sondern es umfasst die kumulierten Erfahrungen aller vergangenen Generationen. (…)

Tatsache ist, dass katastrophale Ereignisse stattgefunden haben – nicht nur hier und da, sondern weltweite Ereignisse von unbeschreiblicher Gewalt, so dass kein Mensch, dem es gelang zu überleben, frei von den traumatischen Auswirkungen sein konnte – traumatische Auswirkungen, die unbeschreiblich sind.

Stellen Sie sich vor: Plötzlich ist die Zeit keine Zeit mehr. Der Tag geht nicht in die Nacht über; der Ozean schlägt nicht nur an der Küste des Atlantiks, er bewegt sich über den Kontinent; er bewegt sich nicht einmal über den Kontinent: Kontinent und Meer tauschen einfach die Plätze.

Wo Ebenen waren, werden Berge in wenigen Stunden in die Höhe geschoben; die Luft ist erfüllt von lautem Zischen herabstürzender Meteoriten, und alle Vulkane brechen gleichzeitig aus – nicht nur die Vulkane, die es schon gab, sondern Tausende neuer Vulkane, die aufsteigen und lodern; und Flüsse verlieren ihr Bett, und Erdbeben heben Städte aus ihren Fundamenten. (…)

Die Geschichte der Menschheit ist kaum 5.000 Jahre alt. Jeder von Ihnen, der bereits das 25. Lebensjahr erreicht hat, hat tatsächlich schon ein halbes Prozent der aufgezeichneten Geschichte erlebt. (…)

Bevor ich zum Schluss komme, lese ich Ihnen noch einen Brief von einem meiner Leser vor.

„Ich habe das Gefühl, dass unsere Vorfahren in Mythen, Epen und heiligen Werken versucht haben, uns etwas über ein Problem zu sagen, das sie sehr beschäftigte. Es scheint ziemlich klar zu sein, dass unsere Vorfahren versuchten, eine tiefe Furcht, eine schreckliche Angst zu vermitteln. Sie sprachen über ein Problem, das so schrecklich war, dass die drastischsten Maßnahmen zur Gruppendisziplin und/oder Selbstunterdrückung gerechtfertigt schienen. Es war eine mächtige Angst.

Manchmal wird behauptet, dass die Bibel direkt auf das moderne Leben angewandt werden kann. (…) Für mich ist dieser Ansatz sehr wenig überzeugend, denn der Gott, über den diese Menschen schrieben, war furchterregend. Im Alten Testament ist er der Gott des Zorns. Und im Neuen Testament, wie Albert Schweitzer betont hat, ist er im Begriff, die Welt zur Lebenszeit Jesu oder kurz danach zu beenden.

Er war gefährlich und gewalttätig. Felsen, Feuer, Flut, Wirbelsturm und ähnliche Waffen setzte er gegen diejenigen ein, die er schlecht bewertete. Das ist es, was unsere Vorfahren schrieben, und ich sehe keinen Sinn darin, zu versuchen, es zu beschönigen. Das ist es, was sie meinten. Sie waren wirklich verängstigt.“ (…)

Laut dem Biologen Rupert Sheldrake ist die kollektive Erinnerungsfähigkeit „der Natur inhärent“ – lebende Systeme haben ein kollektives Gedächtnis von allen früheren Erlebnissen der gesamten Art. Dieses Gedächtnis existiert in einem unsichtbaren, aber realen Energiefeld.

Morphische Resonanz ist eine Verbindung über die Zeit hinweg von der Vergangenheit in die Gegenwart. Und es ist ein Prozess, der zwischen organisierten Aktivitätsmustern auf der Basis von Ähnlichkeiten auftritt. Das bedeutet, dass jede Spezies eine Art kollektives Gedächtnis hat.

Rupert Sheldrake

Unsere kollektiven Erinnerungen sind immer noch da, doch brechen sie sich seit Anbruch der Moderne hauptsächlich Bahn in vermeintlich fiktiven Geschichten, z.B. in Tolkiens „Herr der Ringe„-Universum. Tolkien schrieb seine in der germanischen Mythologie verwurzelten Geschichte während des Ersten Weltkrieges auf – genau der Zeitpunkt, den man als endgültige Zerstörung der alten, magischen Welt betrachten kann. Mit dem 1. Weltkrieg begann der zivilisatorische Abstieg in die seelenlose Moderne.

Vielleicht musste Tolkien seine Vision von Mittelerde niederschreiben, weil die menschliche Psyche ohne die Verbindung zur Wirklichkeit nicht überleben kann. Selbst, wenn diese Verbindung über vermeintlich fiktive Geschichten aufrechterhalten wird. Es ist in diesem Zusammenhang interessant zu erwähnen, dass Fantasiegeschichten auch eine Erfindung des Industriezeitalters sind – erst um 1850 herum wurden ausgedachte Romane massentauglich.

Kann es sein, dass Menschen gar nicht in der Lage dazu waren in abgespaltene Welten einzutauchen, solange das Leben an sich voller Bedeutung war und einen höheren Sinn vermittelte? Was meinst du dazu?

Je lebensfeindlicher und kälter unsere Gesellschaft wird, desto stärker wird der Drang zur Flucht in imaginäre Welten.

Und diese imaginären Welten speisen sich aus unseren kollektiven Erinnerungen, es ist diese verdrängte Energie, welche ihnen Leben einh aucht.

Mit der Zerstörung der Natur-Religionen durch die von Geheimgesellschaften begründete Wissenschaft, wurde den Menschen eine der letzten Verbindungen zur Vergangenheit genommen.

Doch die Wahrheit will wieder ans Licht, und sie wird letztlich wieder an die Oberfläche gelangen. Um die Menschheit davon abzuhalten, aufzuwachen, werden enorme Anstrengungen unternommen, denn unser Potenzial und unsere wahre Macht ist beinahe grenzenlos.

Industrialisierung​

Im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert kam es in der westlichen Welt zu weitgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen. Das Ausmaß der Veränderungen wurde bisher nur unzureichend erfasst.

Aspekte wie

  • Landflucht,
  • Massenverarmung,
  • Waisenhäuser,
  • Mangel an Hygiene in den Städten

und damit zusammenhängende Epidemien sind in der Geschichtsforschung bekannt, allerdings handelt es sich dabei nur um die Auswirkungen der Industriellen Revolution.

Problematischer wird es, wenn es um die Frage geht, worin denn nun überhaupt die wesentliche Ursache für die massiven technologischen Umwälzungen des 19. Jahrhunderts bestand. Bisher konnten die zwei wichtigsten Fragen nicht zufriedenstellen beantwortet werden:

  1. Wieso begann die Industrielle Revolution in England, und
  2. wieso gerade um 1800 herum?

Wenn man es mal auf das Wesentliche herunterbricht, bestand die Industrielle Revolution aus bahnbrechenden technologischen Erfindungen, die das gesellschaftliche Leben nachhaltig veränderten, und eine zunehmende Automatisierung der Produktion ermöglichten. Insbesondere die Entwicklung der Dampfmaschine legte angeblich die Grundlage für die weitere Entwicklung von Elektro- und Verbrennungsmotoren, welche das Fundament der heutigen Gesellschaft bilden.

Die industrielle Revolution stellt uns vor ein Rätsel:

Laut der offiziellen Geschichte dümpelte die Menschheit tausende von Jahren auf einem niedrigen Entwicklungsstand herum, nur um plötzlich und ohne erkennbare äußere Ursache innerhalb von wenigen Jahrzehnten einen massiven Entwicklungssprung zu erleben.

Um die Sache noch absurder zu machen, befindet sich die Menschheit seit dem Ende des Industriezeitalters wieder gewissermaßen in einer Zeit des technologischen Stillstands – der angebliche Erfindergeist Zentraleuropas und insbesondere Deutschlands, der laut Historikern die Industrialisierung ermöglicht hatte, scheint wie weggeblasen.

Ein Blick auf England hilft uns weiter

Die Rolle des Vereinigten Königreiches ist von zentraler Bedeutung, um zu verstehen, was wirklich hinter der sogenannten Industriellen Revolution stand.

In der Geschichtsforschung wird allgemein angenommen, dass die Industrielle Revolution bereits Mitte des 18. Jahrhunderts begann – ungefähr ab 1760. Tatsächlich finden sich jedoch kaum Beweise für diese Behauptung. Laut verschiedenen Historikern (Cameron, Adams, McCloskey) gibt es noch bis zum Jahr 1830 keine Hinweise auf die Industrialisierung in der zeitgenössischen Literatur.

Wir müssen davon ausgehen, dass die herrschenden Kräfte den Verlauf der Industriellen Revolution zeitlich rückdatiert haben, um ihren explosiven Charakter etwas zu entschärfen – in Wahrheit wurde das „neue“ technologische Wissen nämlich binnen weniger Jahrzehnte von einer kleinen Elite, die primär von Rom (Vatikan), Venedig, London und Washington aus operierte, auf die Menschheit losgelassen.

Die wahre Industrielle Revolution kommt dem am nächsten, was in der Forschung gemeinhin als „Zweite Industrielle Revolution“ bezeichnet wird – die Phase der Hochindustrialisierung ab 1860.

Was uns als Erfindungen verkauft wird, war aller Wahrscheinlichkeit nach ein kontrolliertes Freigeben von Technologien, die noch vor dem Reset allgemein zugänglich waren und mit freier Energie betrieben wurden – frei in dem Sinne, dass jeder Mensch direkten Zugang zu der Energiequelle hatte.

Nur dieses Mal mit dem Unterschied, dass die Technologie an knappe und schwer zu erlangende Ressourcen gekoppelt wurde, wodurch die herrschenden Kräfte ein Monopol auf die Erzeugung von Waren erlangen konnte.

Seit der Industriellen Revolution wird die weltweite Erzeugung und Produktion von Wohlstand von einer kleinen Gruppe gesteuert. Neben der Kontrolle des Fiatgeld-Systems über die Zentralbanken war die Verknappung von Energie das wichtigste Element zur Kontrolle der Massen.

Dieser Prozess spiegelt sich zum Beispiel wider im Konflikt zwischen Tesla und Edison, bzw. Tesla und Einstein. Tesla verteidigte das holistische Modell der alten Welt, er dachte in Aspekten wie Energie, Frequenzen und Schwingung und wollte nicht, dass die Energieproduktion in den Händen einiger weniger landete.

Als die Industriellen (allen voran J.P. Morgan), die damals dafür verantwortlich waren, die Energiemonopole aufzubauen, feststellten, dass sich Teslas Arbeit nicht zur Unterdrückung der Menschheit eignete, wurde er fallengelassen.

Wenn die Industrielle Revolution in Wahrheit erst weit nach 1830 stattgefunden hat, reden wir von einem Zeitraum von ungefähr 50 Jahren – ca. 1850 bis 1900 – in dem das alte Wissen in abgewandelter Form wieder eingeführt wurde.

Nicht zufällig fand die erste bedeutende Weltausstellung im Jahr 1851 in London statt.

Imperialismus​

Warum begann die Industrielle Revolution in England? Historiker tappen im Dunkeln, aber der einzige ausschlaggebende Faktor, der damals das britische Königreich von allen anderen Ländern unterschied, war der Kolonialismus und Imperialismus.

Die britische Krone kontrollierte einen großen Teil der sogenannten „Neuen Welt“. Und die Krone verleibte sich natürlich nicht nur Arbeitskräfte und Waren ein – wie es gerne dargestellt wird – sondern natürlich auch das noch verbliebene Wissen aus der Zeit vor dem Reset.

Und Wissen beinhaltet auch Technologien. So ist sehr wahrscheinlich, dass auch die Inder auf diesem Weg um ihre Vergangenheit gebracht wurden.

Offiziell soll zwar ein Großteil des indischen Wissens durch einen Genozid an indischen Gelehrten und einer Serie von Invasionen im Laufe der letzten 1200 Jahre ausgelöscht worden sein, aber Hinweise legen nahe, dass erst der britische Kolonialismus Indiens Kultur maßgeblich verstümmelt hat.

Zum Beispiel bestand eine der Hauptaktivitäten der „Asiatischen Gesellschaft von Bengalen“, die offiziell im Jahr 1784 gegründet wurde und unter der Schirmherrschaft von Warren Hastings stand, darin, alte Manuskripte Indiens, aber auch Inschriften in Stein und Metall, Ikonen oder alte Münzen systematisch zu sammeln und zu verwahren.

Und Friedrich Max Müller, einer der Begründer des westlichen akademischen Feldes der Indienstudien, wurde von der East India Trading Company dafür bezahlt, die Veden zu übersetzen, sie nachhaltig zu entstellen und willkürliche Datierungen vorzunehmen.

So schrieb er am 9. Dezember 1867 an seine Frau:

„… Ich bin überzeugt davon, obwohl ich es nicht mehr erleben werde, dass diese meine Ausgabe und die Übersetzung des Veda in großem Maße über das Schicksal Indiens und über die Entwicklung von Millionen von Seelen in diesem Lande entscheiden werden.

Es ist die Wurzel ihrer Religion, und ihnen zu zeigen, was diese Wurzel ist, ist, da bin ich mir sicher, der einzige Weg, um alles zu entwurzeln, was in den letzten 3000 Jahren daraus entstanden ist.“

(aus „Das Leben und die Briefe von Friedrich Max Mülller“)

In einem Buch mit dem Titel „The Truth About Us: The Politics of Information and Society from Manu to Modi“ zeigt Sanjoy Chakravorty, dass auch das heutige Verständnis des Kastensystems erst während der britischen Kolonialherrschaft entwickelt wurde, zu einer Zeit also, als die Macht der Kolonialmächte über Informationen absolut war.

Die Anthropologin Susan Bayly merkte dazu an, dass…

„(…) bis weit in die Kolonialzeit hinein ein großer Teil des Subkontinents von Menschen bevölkert war, für die die formalen Unterscheidungen der Kaste nur von begrenzter Bedeutung waren, selbst in Teilen des so genannten hinduistischen Kernlandes… Die Institutionen und Glaubensvorstellungen, die heute oft als Elemente des traditionellen Kastensystems beschrieben werden, entstanden erst im frühen 18. Jahrhundert.“

Auch die vorkolonialen schriftlichen Aufzeichnungen in königlichen Hofdokumenten und Reiseberichten, die von professionellen Historikern und Philologen wie Nicholas Dirks, G. S. Ghurye, Richard Eaton, David Shulman und Cynthia Talbot untersucht wurden, erwähnen das Kastensystem kaum oder gar nicht.

Doch zurück zum Vereinigten Königreich – denn Indien wurde aus gutem Grund als „Juwel der Krone“ bezeichnet.

Michelle Gibson schreibt:

Der europäische Kolonialismus schuf absichtlich Trennungen über fast die gesamte Landmasse der Erde, schuf neue Länder aus dem genommenen Land, sowie Trennungen und Zwietracht zwischen Völkern, die ursprünglich weltweit in Harmonie existierten.
Er stellt auch die Mittel dar, mit denen Macht und Kontrolle weltweit konsolidiert wurden, meist beginnend als „Handels“-Gesellschaften, die am Ende sehr mächtig in ihren jeweiligen Regionen waren, und nachdem sie die vollständige Kontrolle erlangt hatten, übertrugen sie Macht und Kontrolle über die Regionen an ihre jeweiligen europäischen Imperien.

Indien wurde als das „Juwel in der Krone“ des Britischen Empire bezeichnet und als sein größter und wichtigster Besitz in Übersee.
Ein großer Teil des Britischen Empire wurde um Indien herum gebaut, um Routen nach Indien zu schaffen oder zu schützen.
Indien war wohlhabend und reich an Gewürzen, Seide, Indigo, Gold, Baumwolle und anderen Produkten und Ressourcen.
Der Handel mit Indien und die daraus resultierende politische Vorherrschaft über große Teile Indiens verschaffte Großbritannien in den 1700er bis 1900er-Jahren einen großen Teil seines Reichtums. (…)
Die britische und die niederländische Ostindien-Kompanie waren zwei Hauptakteure einer Reihe von sogenannten Handelsgesellschaften während dieser Ära.

Wir können uns vorstellen, dass die europäischen Länder vor dem Reset Botschaften in Indien hatten und es einen regen kulturellen Austausch von Werten und Waren gab, der erst im Zuge der katastrophalen Ereignisse kollabierte.

Eine neue europäische Elite machte sich das durch den Zusammenbruch der Hochkulturen entstandene Machtvakuum zunutze und verwandelte die vormals bestehenden Handelsstrukturen in alles verschlingende Machtapparate.

Das würde auch bestehende Ungereimtheiten erklären. Denn die Geschichtsforschung konnte nie zufriedenstellend darlegen, weshalb die Kolonialmächte erst ein paar hundert Jahre nach der Kolonisierung damit anfingen, ihre Herrschaft über die Kolonien mit brachialer Gewalt und blindem Missionierungseifer auszubauen.

Dieser sogenannte Hochimperialismus begann erst 1850, wobei die Niederschlagung der indischen Rebellion von 1857 in der Forschung als Schlüsselereignis betrachtet wird.

Die Erfindung der Staatenbildung

Die auf Einladung Bismarcks in Berlin stattfindende Kongo-Konferenz regelte 1885 die effektive Aufteilung Afrikas unter den Kolonialmächten. Auf der Kongo-Konferenz wurde das noch recht neue Konzept der Staatenbildung auf Afrika angewandt und dem Kontinent übergestülpt, aber auch in Europa war das Denken in Staatsgrenzen und nationalen Identitäten noch recht neu.

1884 wurde mit der Übereinkunft von Washington die weltweite Zeitordnung nach der 1847 im britischen Reich eingeführten „Greenwich Mean Time“ durchgesetzt.

Die Rolle des Deutschen Reiches in Bezug auf den Imperialismus lag vorrangig darin,

  • Menschenrechtsverletzungen anzuprangern,
  • rechtliche Grundlagen zu schaffen und
  • die kolonialen Großmächte im Zaum zu halten, die in den Kolonien unfassbare Grausamkeiten begingen.

Im Zuge der Geschichtsfälschung nach dem 2. Weltkrieg wird der deutsche Imperialismus heutzutage allerdings meist in einem negativen Licht dargestellt. Auf Basis dieser Lüge wurden die deutschen Kolonien nach dem 1. Weltkrieg auf die anderen Kolonialmächte aufgeteilt.

Um die Forschungen des Kolonialismus-Experten Bruce Gilley zu umreißen:

Deutsch-Ostafrika, ein deutsches Schutzgebiet, war ein voller Erfolg – die Deutschen brachten Frieden nach Afrika, die „Pax Germanica“. Sie schlugen erfolgreich den Maji-Maji-Aufstand von 1905 bis 1907 nieder, und die Reformen nach 1907 läuteten eine Ära des Fortschritts ein.

Arbeitnehmerrechte für Eingeborene, ein Ende der Zwangsarbeit, Verbot der Sklaverei und die allgemeine Schulpflicht waren deutsche Errungenschaften, die alle anderen Kolonialmächte in den Schatten stellten.

Die Deutschen waren in Ost-Afrika extrem beliebt. Deshalb dauerte der 1. Weltkrieg in Ost-Afrika auch so lange, denn die eingeborenen Kämpfer waren dem Deutschen Reich gegenüber so ergeben, dass sie bis zum bitteren Ende im Herbst 1918 weiterkämpften.

Seit 1907 gab es Ratsversammlungen für die Interessen der Afrikaner, eine dezentrale Verwaltung und Verwaltungsschulen für eine lokale Elite. Harry Rudin schrieb: „Der oft gehörte Kommentar über die Deutschen war, sie seien streng, manchmal hart, aber immer gerecht.“

Eine interessante Anmerkung zur deutschen Kolonialzeit in Afrika ist die Tatsache, dass es der deutsche Mediziner Robert Koch war, der ein Heilmittel für die Schlafkrankheit fand, welches dann von den Franzosen geklaut und in den 1920ern flächendeckend eingesetzt wurde.

Heinrich Schnee, der letzte deutsche Gouverneur von Ost-Afrika, prägte angesichts der britischen Lügen den Begriff der „kolonialen Schuldlüge“.

Der größte Teil der offiziellen Geschichte des Kolonialismus zwischen 1500 und 1800 ist wahrscheinlich weitgehend erfundene Geschichte, was auch die Vorstellung einschließt, dass die Spanier für die imposante südamerikanische Architektur verantwortlich waren, oder die Briten Indien von Grund auf neu aufgebaut hatten.

Das ist alles eine Lüge. Stattdessen kam es irgendwann zwischen 1700 und 1850 zu einem weltweiten Kataklysmus, durch den die Einheitskultur auseinanderbrach und das meiste Wissen über freie Energie und Hochkultur verloren ging.

Die Menschen wurden kollektiv in ein dunkles Zeitalter geworfen, in dem sie begannen, sich auf das Überleben zu konzentrieren und eine Zeit des Leidens und der Entbehrungen erlebten.

Die nun dominierende Machtelite führte nach ihrer Machtergreifung einige Teile des alten Wissens wieder ein, um die Gesellschaft in einer Weise zu verändern, die ihnen passte; diese Zeitperiode ist uns als das Industriezeitalter bekannt.

Das Römische Reich spielte dabei eine wesentliche Rolle. Die Länder des weströmischen Reichs wurden nach und nach riesige Wirtschafts- und Kriegsnationen:

  • Italien,
  • Venedig,
  • Portugal,
  • Spanien,
  • Frankreich,
  • England,
  • Holland.

In Venedig entstand das erste Finanzzentrum (das später in die Schweiz verlagert wurde).

Alle, die sich nicht der Kirche unterwerfen wollten, wurden getötet oder flohen Richtung „Germanien“. Die Vorgehensweise der Kirche entspricht der Taktik der römischen Eroberungen.

Zunächst wird mit der Armee Kriegsboden geschaffen (Kolonialismus), daraufhin breitet sich die Kirche als Gebietsverwaltung aus. Die Kirche teilt die Verwaltungseinheit anschließend auf und setzt eigene Verwalter in diesen Gebieten ein. Daraus entstehen dann später die Königs- und Adelshäuser, allesamt abgabepflichtig der Kirche gegenüber.

Die römische Armee wurde in Ritterorden aufgeteilt. Deutschland als Hochburg des Protestantismus konnte sich noch etwas länger gegen diese kirchlichen Kräfte wehren, wurde aber auch irgendwann übernommen, genauso wie die moskowitische Tartarei von Russland übernommen wurde (das ehemalige Reich der Skythen).

Seitdem werden die europäischen Mächte alle aus dem Verborgenen heraus von der Kabale kontrolliert, und sie schaffen es, es so aussehen zu lassen, als würden Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Portugal, Spanien und Russland miteinander konkurrieren, aber sie arbeiteten in Wahrheit zusammen.

Die Adelsfamilien der Hohenzollern und Oranien-Nassau kontrollierten gleichzeitig Großbritannien, die Niederlande, das Deutsche Reich sowie das russische Zarenreich.

Die Habsburger, finanziert von den Fuggern, kontrollierten Mitteleuropa, den Vatikan und Teile Westeuropas.

Das russische Zarenreich war also bereits in den Händen der Kabale, die von Preußen weiter nach Russland zog. Die russische Geschichte wurde im 18. Jahrhundert von west-europäischen Akademikern geschrieben, die auch die wichtigsten Positionen in der neu gegründeten russischen Akademie der Wissenschaften besetzten. Das russische Reich wurde dann eingesetzt, um das große Tartarenreich zu zerstören.

Das Herz der Finsternis lag in Westeuropa.

Es war ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der größte Teil der Welt erholte sich gerade vom Reset, und alles, was die europäische Elite tun musste, war, ein paar ihrer Leute auf Schiffe zu verfrachten, sie schnell in die zerstörten Königreiche zu bringen, die Herrscher zu töten oder zu vertreiben oder zu manipulieren und ein neues politisches System auszurufen.

Ein japanisches Gesetz (angeblich aus dem Jahr 1636) besagte Folgendes:

„Kein japanisches Schiff … und kein Einheimischer soll sich anmaßen, das Land zu verlassen; wer dem zuwiderhandelt, soll sterben, und das Schiff mit der Mannschaft und den Gütern an Bord soll bis auf weiteres beschlagnahmt werden. Alle Personen, die aus dem Ausland zurückkehren, sollen zum Tode verurteilt werden.

Wer einen christlichen Priester entdeckt, soll eine Belohnung von 400 bis 500 Blatt Silber erhalten und für jeden Christen im Verhältnis. Alle Nambaner (Portugiesen und Spanier), die die Lehre der Katholiken verbreiten oder diesen skandalösen Namen tragen, sollen im Onra, dem gewöhnlichen Gefängnis der Stadt, eingekerkert werden. Die ganze Rasse der Portugiesen mit ihren Müttern, Ammen und allem, was ihnen gehört, soll nach Macao verbannt werden.

Wer sich anmaßt, einen Brief aus dem Ausland zu bringen oder zurückzukehren, nachdem er verbannt worden ist, soll mit seiner Familie sterben; auch wer sich anmaßt, für ihn zu intervenieren, soll hingerichtet werden. Kein Edelmann und kein Soldat soll etwas von dem Fremden kaufen dürfen.“

Damit begann eine gesellschaftliche Epoche in Japan, die heute als „Sakoku“ bekannt ist – die freiwillige Abschottung Japans gegen alle westlichen Mächte.

Erst 1853 (zwei Jahre nach der ersten Weltausstellung in London) gelang es dem Westen tatsächlich, Japan von seinem friedlichen, autarken Leben abzubringen:

„Die Politik des Sakoku […] endete nach 1853, als die von Matthew Perry kommandierten amerikanischen Schwarzen Schiffe die Öffnung Japans für den amerikanischen (und damit auch westlichen) Handel durch eine Reihe ungleicher Verträge erzwangen.“ (Wikipedia)

Das war nur ein paar Jahre, nachdem die gleichen Kräfte das alte China in dem, was heute als Opiumkriege bekannt ist, zerstört hatten.

„1842 wurde die Qing-Dynastie gezwungen, den Vertrag von Nanking zu unterzeichnen – den ersten von dem, was die Chinesen später die ungleichen Verträge nannten -, der Großbritannien eine Entschädigung und Exterritorialität gewährte, fünf Vertragshäfen für ausländische Kaufleute öffnete und die Insel Hongkong an das Britische Empire abtrat.

Das Scheitern des Vertrages, die britischen Ziele eines verbesserten Handels und diplomatischer Beziehungen zu erfüllen, führte zum Zweiten Opiumkrieg (1856-60), und die Niederlage der Qing führte zu sozialen Unruhen innerhalb Chinas. In China gilt der Krieg als der Beginn der modernen chinesischen Geschichte.“ (Wikipedia)

Immer wieder das gleiche alte Spiel.

Wichtig ist die Erkenntnis, dass in China und Japan jeder die Katholiken hasste, weil der Katholizismus als Waffe benutzt wurde, um ihre Länder kulturell zu schwächen, bevor die Briten auch die politischen Strukturen übernahmen.

Bis zu den 1840er-Jahren verteidigten China und Japan sich ziemlich erfolgreich. Der vom Vatikan gesteuerte Katholizismus hatte mit echtem Christentum schon damals nichts mehr zu tun. Vielmehr wurde der Vatikan eingesetzt, um das echte Christentum zu unterwandern. (Siehe dazu auch Die gefälschte Bibel.)

Michelle Gibson:

Das Jahr 1493 war das Jahr, in dem Papst Alexander VI. in der päpstlichen Bulle „Inter Cetera“ die Landnahme der beiden Amerikas genehmigte.
Diese päpstliche Bulle wurde zu einem wichtigen Dokument in der Entwicklung späterer juristischer Doktrinen in Bezug auf Reichsansprüche in der „Neuen Welt“ und übertrug Kastilien in Spanien das ausschließliche Recht, Territorium zu erwerben, Handel zu treiben oder sich den Ländern zu nähern, die westlich des Meridians liegen, der sich hundert Meilen westlich der Azoren und der Kapverdischen Inseln befindet, mit Ausnahme aller Länder, die vor Weihnachten 1492 von irgendeinem anderen christlichen Fürsten jenseits dieses Meridians tatsächlich besessen wurden.

Aus dem Kaiser des römischen Reichs wurde der Papst der römisch-katholischen Kirche. Die berühmte, angeblich aus dem Mittelalter stammende, päpstliche Bulle Unam Sanctam sollte die absolute Herrschaft des Papstes zementieren.

Der letzte Satz dieser Bulle lautet:

„Wir erklären, sagen und definieren nun aber, dass es für jedes menschliche Geschöpf unbedingt notwendig zum Heil ist, dem römischen Papst unterworfen zu sein.“

Damit legitimierte sich der Papst zum alleinigen Vertreter Gottes auf Erden. Die sogenannten „häretischen“ christlichen Gemeinschaften wie die Albigenser und Katharer verurteilten das Papsttum als die Kirche des Antichristen und betrachteten sich selbst als Nachfolger des wahrhaftigen christlichen Erbes, das jedoch nur im Geheimen fortbestehen durfte.

Päpstliche Katholiken wurden unter anderem beschuldigt, für die mysteriösen Brände verantwortlich zu sein, die ganze Städte vernichteten: Auf dem Monument in der City of London über den Londoner Brand von 1666 stand noch bis 1830: „Die schrecklichste Zerstörung dieser Stadt; begonnen und weitergeführt durch den Verrat und die Bosheit der päpstlichen Fraktion“.

Erfundene Geschichte in China

Westliche Historiker verwechseln den jesuitischen Katholizismus mit dem Christentum und beschuldigten Japan und China, blindlings alle Christen zu hassen, während sie alle Fakten ausließen, welche die offensichtliche Einmischung der Jesuiten und der katholischen Kirche in ausländische Angelegenheiten belegen.

So lesen wir zur Neugestaltung der chinesischen Chronologie bei Uwe Topper in „Die große Aktion“ folgendes:

„Die vielleicht nachhaltigste Wirkung jesuitischer Arbeit lag aber in der Neugestaltung der chinesischen Chronologie und ihrer Angleichung an die abendländischen Daten. (…)
Die Erstellung eines chronologischen Systems war für die Chinesen neu, sie erfolgte nach lateinischem Vorbild, und insgesamt gesehen im Sinne der katholischen Kirche. Der ganze Vorgang hat anderthalb Jahrhunderte gedauert und wurde schließlich von den Chinesen (ab 1735) gewaltsam beendet.

Als Ergebnis der immensen Arbeit erschien 1778 das erste Gesamtwerk der chinesischen Geschichte, etwas, was es vorher in China nie gegeben hatte. Da wurden nicht nur die Dynastien, die Reihenfolge der Kaiser und ihre Regierungsdaten, sondern auch die Übertragung dieser Daten auf die europäische Zeitskala festgelegt.

Obgleich man stets die Fehler darin kritisiert, ist das Werk doch bis heute nicht überholt, sondern prinzipiell der Leitfaden für unsere Sinologen geblieben, auch wenn sie sich dessen nicht mehr bewusst sein sollten.“

Mit dieser Neugestaltung der Chronologie legten die Jesuiten die Grundlage für die Übernahme Chinas durch die Briten im Jahr 1842. Nicht nur der Katholizismus, sondern auch der Islam und das Judentum, wurden früher oder später zur Kontrolle der Massen eingesetzt.

Aufgrund der Art der Neuschreibung wissen wir nicht einmal, ob die allgemeine Zeitachse der Ereignisse vor diesen Kriegen im Namen des Imperialismus wahr ist. Die Zeitlinie für viele Ereignisse auf der ganzen Welt wurde künstlich verlängert, um der Idee eines jahrhundertelangen Prozesses der Kolonisierung mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen und um davon abzulenken, dass es bis zum Reset eine Einheitskultur gab, die friedlich miteinander Handel trieb.

Das vermeintlich neue technologische Wissen wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts weltweit eingeführt, allen voran in Westeuropa und auf dem amerikanischen Kontinent. Eine wichtige Rolle für die Wiedereinführung der alten Technologien (im neuen Gewand der Energieknappheit) spielten die Weltausstellungen.

Ab 1851 wurden unzählige Weltausstellungen durchgeführt. Heute gibt es diese Tradition immer noch in Form der Expos, doch spielen sie im Prinzip keine Rolle mehr, da es seit den 2 Weltkriegen keine echten großen technologischen Durchbrüche mehr gab, mit Ausnahme der Informationstechnologie, die bewusst entwickelt wird, um die dystopische Vision des Transhumanismus in die Welt zu bringen.

Die Architektur verrät die Wahrheit

Man kann sagen, dass mit dem 1. Weltkrieg nicht nur die klassizistische Architektur, sondern auch die Innovation aus der Welt verschwand.

Vor der Industrialisierung gab es nur eine einzige Form weltweit hoch entwickelter Architektur. Heute bekannt als Historismus, oder Revival-Architektur, da laut des offiziellen Narrativs so gut wie alle dieser Bauten erst im 19. Jahrhundert entstanden, angeblich als Rückgriff auf antike griechisch-römische architektonische Strömungen (Neogotik, Neorenaissance, Neobarock, usw.)

Die Grundprinzipien dieser Bauten waren immer dieselben und ihre Qualität war unerreicht. Ist diese einheitliche Architektur ein Hinweis auf eine einheitliche, vereinte Kultur und Zivilisation, die erst vor kurzem in einzelne Königreiche bzw. Nationalstaaten zerbrach?

Sogar in Japan gab es vor 1900 diese griechisch-römischen klassizistischen Bauten, obwohl Japan noch bis 1850 völlig von der Außenwelt isoliert war, und sich auch danach, nachdem die Briten Japan gewaltsam erobert hatten, erst langsam und zögerlich dem Westen öffnete.

Der Historiker und Chronologiekritiker Christoph Pfister schreibt in seinem Buch „Die Matrix der alten Geschichte“ über die zeitliche Datierung der europäischen Baukultur:

Es erwies sich, dass die heutige abendländische Baukultur, die Entstehung der heutigen „mittelalterlichen“ Städte, etwa dreihundert Jahre vor heute zurückliegen.

Vorher – nach heutigem Sprachgebrauch „zu Beginn des 18. Jahrhunderts“ – herrschte in Europa noch eine Kultur, die man als römisch oder besser gesagt spätrömisch bezeichnen kann.
Auch in politischem Sinne scheint es ein spätrömisches Reich gegeben zu haben. In diesem verschob sich jedoch das politische Machtzentrum von Gallien nach Germanien. (…)

Der Zusammenbruch des spätrömischen Reiches war Tatsache. Jedoch kann nicht gesagt werden, welches die Ursachen waren. Naturkatastrophen, Seuchen, politische, wirtschaftliche und kulturelle Faktoren werden als Auslöser genannt.

Das Auseinanderbrechen der alten römischen Macht schuf die Grundlage für eine neue …. neuzeitliche Kultur.
Diese wurde in gewissem Sinne auf der Grundlage einer Tabula Rasa neu aufgebaut. Es gab eine Zäsur der Kultur mit offenbar nur wenig Anknüpfungspunkten zur früheren Zivilisation. (…)
Die kulturelle Dynamik Europas war dabei expansiv nach außen gerichtet. Gegen Westen erfolgte die Entdeckung und Kolonisierung der beiden Amerikas und danach Afrikas und Asiens. (…)
Die erfolgreiche Kolonisation der Neuen Welt und Ostasiens retteten Europa und bescherten ihm etwa seit Mitte des 18. Jahrhunderts eine bevorzugte Stellung als weltumspannende Kolonialmacht.
Das neue Europa, das in den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts entstand, erfand erst die heute erhaltene Schriftlichkeit und damit die geschriebene Kultur.

Auch die Kunst und Baukunst sind zum großen Teil erst nach der großen politischen und kulturellen Zäsur entstanden.

Mit anderen Worten: Die „Kolonisierung“ der Welt fand erst frühestens ab 1700 statt, wurde von den Geschichtsfälschern im Auftrag der Imperialmächte aber zeitlich rückdatiert.

Der Imperialismus entwickelte sich als Reaktion auf ein Ereignis, möglicherweise ein Krieg oder eine Naturkatastrophe, welche die alte (sogenannte antike) Welt auslöschte und ein (Macht)-Vakuum hinterließ. Westeuropa vermochte es, aus diesem Vakuum als Gewinner hervorzugehen.

Der Imperialismus war eine Art weltweiter Raubzug der westeuropäischen Mächte, um sich die von der Katastrophe gebeutelten Länder der Welt unter den Nagel zu reißen. Die historisch überlieferten Konflikte zwischen den einzelnen Kolonialmächten (Spanien, Portugal, England, Deutschland, usw.) sind Teil des Versteckspiels der in Geheimgesellschaften und Schattenorganisationen organisierten europäischen Machtelite.

Diese Konflikte fanden jedoch lediglich auf oberflächlicher politischer Ebene statt – denn wie heute waren die öffentlichen Entscheidungsträger nur selten in die wahren Pläne eingeweiht.

Schauen wir uns nun die Geschichte zweier Bauwerke an:

erfundene geschichte - Pennsylvania Station New York
Pennsylvania Station in New York

Die Penn Station in New York wurde, wie behauptet wird, zwischen 1904 und 1910 gebaut. 1963 wurde sie abgerissen, weil das Gebäude dreckig war und die Wartungskosten angeblich nicht mehr aufgebracht werden konnten.

Erbaut im griechisch-römischen Stil.

Ada Louise Huxtable schrieb 1963 in der New York Times:

„Die Tragödie ist, dass unsere heutige Zeit ein solches Gebäude nicht nur nicht hervorbringen, sondern nicht einmal instand halten konnte.“

erie county savings bank - erfundene geschichte
Erie County Savings Bank Building, Buffalo, erbaut 1893 im Stil der Neuromanik.

Über den Abriss des Erie County Savings Bank Building im Jahr 1968 lesen wir in der Buffalo Evening News:

„Mehr als drei Monate lang wurde jeden Abend am Shelton Square eine Schlacht zwischen dem Gebäude und zwei Kränen ausgetragen. Letztere griffen mit zwei primitiven Angriffsmitteln an: einer Schaufel und eine Brechkugel. Erstere wog 3, letztere 3-1/2 Tonnen. Der Kampf war einer der härtesten, an den sich die Veteranen unter den Abbrucharbeitern erinnern.

Für einen Abbrucharbeiter, der Widerstand zugeben muss, ist das so, als würde ein Gewichtheber zugeben, dass seine Muskeln schlaff werden.

Die Arbeit begann um 4:30 Uhr am Nachmittag und dauerte bis 7:30 Uhr am nächsten Morgen, an fünf Tagen in der Woche. Eine Menschenmenge unterschiedlicher Größe versammelte sich, um die Zerstörung des Gebäudes zu sehen. Es war die Show der Stadt.

Die Originalpläne des Gebäudes wurden zur Verfügung gestellt. Als die Kräne der 25-köpfigen Abbruchmannschaft begannen, an dem Gebäude zu knabbern, wurde jedoch offensichtlich, dass Pläne und Realität nicht übereinstimmten.

Das Dach mit seinen Türmchen und Wasserspeiern war das schwierigste. Ein Giebel, der unversehrt wie eine Geburtstagskerze zu Boden fiel, war 3,5 Meter hoch und wog schätzungsweise 600 Pfund (ca. 272 kg). Ganz zu schweigen von den Kegeln auf den Türmen, die in der Höhe wie Tortenguss aussahen, aber am Boden 20 Fuß (ca. 6 m) hoch und 15 Fuß breit waren. Gusseisen und Stahl.

Als der Abriss fortschritt, stürzten Dutzende von 200 Pfund (ca. 91 kg) schweren Bildern aus rotem Granit, 5 Fuß (1,52 m) dick, die in die Wände um die Spitze des Gebäudes herum eingelassen waren, herab, ihre Karnevalsgesichter der Freude und des Leids bissen in den Staub.

Die Steine des Gebäudes selbst waren äußerst widerstandsfähig.
Die Wände, die sich von neun Fuß an der Basis bis zu drei Fuß verjüngten, bestanden aus fußdicken roten Granitsteinen, die jeweils bis zu drei Tonnen wogen.

Ineinander verzahnt, mussten sie wie Würfelzucker Stück für Stück herausgehoben werden. Sie klangen nicht wie Zucker, wenn sie herunterfielen.“ (Western New York Heritage Press)

Betrachten wir den größeren Zusammenhang, erscheinen die zwei Weltkriege in einem neuen Licht.

  • Die Kolonisierung der Welt fand später statt, als uns erzählt wird – erst ab 1700.
  • Anfang 1900 war der größte Teil der Welt unter Kontrolle der europäischen Kolonialmächte – primär England, Frankreich, Niederlande, Spanien, Belgien, Portugal, Russland, Italien.
  • Diese Nationen waren bereits damals alle von Geheimgesellschaften unterwandert.
  • Mit den zwei Weltkriegen wurde dann die europäische Kultur selbst weitgehend zerstört, und den Menschen gleichzeitig die Erinnerungsfähigkeit genommen.
  • Die Kriege erzeugten ein kollektives Trauma, welches die Anbindung an die Vorkriegszeit erschwerte.

Schauen wir uns die frühesten Fotos aus den ehemaligen Kolonien an – insbesondere Indien – dann sehen wir eine Welt, die in Trümmern liegt, und Menschen, die nicht zu den Strukturen passen, in denen sie leben.

Diese Fotos ähneln den Landschaftsbildern Europas aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Ignorieren wir für einen Moment die offizielle Zeitachse, dann können wir den Gedanken zulassen, dass unsere Welt vor nicht allzu langer Zeit in Trümmern gelegt wurde, und dass dieses Ereignis es parasitären Kräften ermöglicht hat, eine neue Weltordnung zu errichten.

Diese Neue Weltordnung befindet sich immer noch im Werden, und hat zum Ziel die völlige Entwurzelung des Menschen von seinem Wesen und seiner Geschichte. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht man eine erfundene Geschichte.

In das 19. Jahrhundert fällt die Eroberung des letzten Teils des Tartarischen Reiches durch das russische Imperium. Das „Unabhängige“ bzw. „Freie Tartarien“, wie es auf den alten Karten genannt wurde, lag bis ca. 1870 direkt östlich des Kaspischen Meeres, im Gebiet des heutigen Usbekistan mit Städten wie Samarkand und Buchara. In der offiziellen Geschichte Usbekistans wird Tartarien allerdings nicht erwähnt.

Anatoly Fomenko schreibt zu diesem Thema:

„Das Schicksal des unabhängigen Tartariens ist bekannt. Es wurde von den Romanows in der Mitte des 19. Jahrhunderts erobert. Samarkand, die Hauptstadt des unabhängigen Tatariens, wurde 1868 von der Armee der Romanows eingenommen.“

Wenige Jahrzehnte später zerstörten die Sowjets im Auftrag der Kabale große Teile der zentralasiatischen Überbleibsel der alten Welt im Namen des Kommunismus.

Der erste Anglo-Afghanische Krieg, die Besiedlung Neuseelands und Australiens, sowie der Goldrausch im amerikanischen Westen fallen auch in diese Zeit.

Folgen der Industrialisierung​

1839 wurde John D. Rockefeller Senior in den Vereinigten Staaten geboren, der 1870 die Standard Oil Company gründete.

Die Weltausstellungen fallen zusammen mit dem Machtkampf um die Deutungshoheit in der Physik und der Monopolisierung der Energieproduktion, mit dem Untergang der Titanic und der Gründung der Federal Reserve Bank (FED).

Damals entledigte sich die Kabale jener Industrieller, die sich gegen den Plan der Erschaffung einer Neuen Weltordnung wendeten. Die drei prominentesten Gegner der Errichtung der Federal Reserve Bank – Benjamin Guggenheim, Isidor Strauss und John Jacob Astor – starben alle drei mit dem Untergang der Titanic.

Die Titanic gehörte J.P. Morgan, einem der Strippenzieher hinter der FED-Gründung, der sich „spontan“ dagegen entschied, bei der Jungfernfahrt anwesend zu sein.

1910 fanden auf Jekyll Island die ersten Planungen zur Gründung der FED statt, im April 1912 sank die Titanic (in Wahrheit sank ihr Schwesterschiff, die Olympic), und nur knapp 2 Jahre später, am 23.12.1913, wurde mit der Verabschiedung des Federal Reserve Act die FED gegründet, und damit der Grundstein gelegt für die willkürliche Kontrolle der Weltwirtschaft durch die geheime Elite, die bereits damals die meisten Nationen unterwandert hatte.

Woodrow Wilson unterzeichnete das Gesetz und erlaubte der FED damit, Federal Reserve Notes (US-Dollar) auszugeben. Ein paar Monate später begann mit dem Ersten Weltkrieg der zivilisatorische Abstieg in Mitteleuropa, Völker wurden gegeneinander aufgehetzt.

1866 führte Otto von Bismarck Preußen in den Deutschen Bruderkrieg gegen Österreich. Er nahm Österreich nach dem Ende des Bruderkrieges nicht in den neu gegründeten Norddeutschen Bund mit auf, und annektierte Elsass-Lothringen.

Er schuf so, ohne dass es ihm vermutlich bewusst war, die strukturellen Voraussetzungen für den ersten und zweiten Weltkrieg. Das Attentat auf Bismarck und seine Entlassung durch Wilhelm II. deuten jedoch darauf hin, dass er den Geheimbünden ein Dorn im Auge war, auch seine antikatholische Politik des Kulturkampfes könnte dazu beigetragen haben.

Der Krieg gegen die Deutschen* zieht sich über

  • die Propaganda Roms gegen das vermeintlich primitive „Germanien“,
  • über die Reformationskriege,
  • den Kulturkampf Bismarcks gegen Vatikan und Geheimbünde wie die Freimaurer,
  • bis hin zu den zwei Weltkriegen
  • und der gesteuerten Migration.

*Beachte auch die Dokumentation „Der geheime Krieg gegen das deutsche Volk und seine historischen Wurzeln“ auf odysee.com

Im Zuge des 30-jährigen Krieges wurde Deutschland das geistige Rückrat gebrochen.

Wie sagte Heinrich Heine: „Die Knechtschaft ist im Deutschen selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muss die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts.“

Der Äther wird „abgeschafft“

Albert Einstein veröffentlichte 1905 und 1916 seine beiden Relativitätstheorien. Mit der allgemeinen Relativitätstheorie wurde der Äther in der Physik endgültig abgeschafft. Die Allgemeine Relativitätstheorie wurde in erster Linie benötigt, um die Eigenschaften des Raums ohne Rückgriff auf ein objektiv existierendes Ätherfeld zu erklären.

Selbst Einstein war diese Aktion im Nachhinein so unangenehm (vermutlich wurde ihm irgendwann klar, was seine Auftraggeber bezweckt hatten), dass er später noch versuchte klarzustellen, dass seine Theorien ohne den Äther gar nicht funktionieren, aber da war der Schaden schon angerichtet und er hatte seine Rolle erfüllt, das alte Wissen um die ganzheitliche Physik des Äthers aus der Wissenschaft zu eliminieren.

[Anm. Äther spielt auch in der ganzheitlichen Medizin und Naturheilkunde eine Rolle, aber die Schulmedizin kann sich nicht darauf beziehen, weil er ja „abgeschafft“ wurde.]

Ganzheitlich denkende Wissenschaftler wie Nikola Tesla hatten in der Neuen Welt keinen Platz und wurden ausgehungert, aber erst, nachdem man sich ihrer Fähigkeiten bedient hatte.

Die Monopolisierung der Produktion beinhaltete auch die Dämonisierung des Hanfes. Andrew Mellon, Randolph Hearst, und die Du Pont Familie waren federführend bei der Durchsetzung des „Marihuana Tax Act“ von 1937, welcher in den USA die Steuern auf Hanf erhöhte, um die Hanfindustrie ausbluten zu lassen und die Ölindustrie zu unterstützen.

Der Bankier Andrew Mellon setzte Harry Anslinger als Vorsitzenden des neu gegründeten „Federal Bureau of Narcotics“ ein. Grundsätzlich ging es darum, die Voraussetzungen zu schaffen, die Menschheit langfristig vom System abhängig zu machen, und jegliche Möglichkeit der Selbstbestimmtheit auszumerzen.

Das 19. Jahrhundert war auch das Jahrhundert des Aufbaus von Massen-Indoktrinations-Anstalten, genannt Schulen, in denen staatlich verordnete Propaganda gelehrt wurde, um junge Menschen zu willigen Befehlsempfängern zu erziehen. Die Ausdehnung der Schulpflicht und die Gleichschaltung der Lehrerschaft nahm dann im 20. Jahrhundert nochmal an Fahrt auf.

Wenn der Vatikan nicht schon durch die konsequente Hexenverfolgung und Inquisition sowie die Bücherverbrennung und Zerstörung von Kultur ausreichend Erfolg hatte, dann war seine Mission spätestens mit der flächendeckenden Einführung religiöser Propaganda, der sich kein Kind mehr entziehen konnte, von Erfolg gekrönt.

So schrieb Karlheinz Deschner in seinem Buch „Mit Gott und den Faschisten: Der Vatikan im Bunde mit Mussolini, Franco, Hitler und Pavelić“, dass unter Mussolini die Bücher der italienischen Elementarschulen zu einem Drittel aus Katechismusstücken und Gebeten und zu zwei Dritteln aus Verherrlichungen des Faschismus und des Krieges bestanden. Gekrönt wurde das Ganze nur noch von neuerlichen Verboten antikirchlicher Kritik und medialer Berichterstattung.

Damit wurde eines der Grundprinzipien der alten Welt – jede Gemeinschaft (Familie) lebt autonom und ist für die eigenen Kinder selbst verantwortlich – außer Kraft gesetzt.

Das konsequente Auseinanderreißen dieser Gemeinschaften und die frühzeitige zentralisierte Indoktrination waren von zentraler Bedeutung.

Mit dem Flexner-Bericht von 1910 zerstörten die Räuberbarone Rockefeller und Carnegie dann die ganzheitliche Medizin in den USA und legten die Grundlagen für den Aufbau des lebensfeindlichen Medizinkartells, unter dem wir heute leben.

Elektrotherapie, Phytotherapie, und Ostheopathie wurden z.B. aus dem offiziellen Kanon verbannt, und der Lehrplan vereinheitlicht, sodass sich die pharma-kontrollierte Schulmedizin als einzige anerkannte Form der Medizin durchsetzen konnte.

Die meisten freien Schulen mussten als Folge des Flexner-Berichts schließen. Der Flexner-Bericht war inspiriert von der Zerstörung alternativer Heilmethoden in Deutschland, wo die Politik des Flexner-Berichts schon im Jahr 1880 umgesetzt worden war:

Sein ganzes Leben lang war Flexner ein glühender Verfechter des deutschen pädagogischen Stils der medizinischen Ausbildung. Er war der festen Überzeugung, dass die Medizin eine wissenschaftliche Disziplin sei, die am besten durch das deutsche Modell als Prototyp in Amerika verwirklicht werden könne.

Es handelte sich um ein System, in dem ärztliche Wissenschaftler in Universitätskliniken ausgebildet wurden. (…) Die Wissenschaft als die belebende Kraft im Leben des Arztes war das übergreifende Thema, der Zeitgeist, in Flexners Konzeption des idealen Arztes. (Thomas P. Dufffy – The Flexner Report-100 years later – PubMed)

Jeder Bereich der modernen Wissenschaft wird heute von einem ideologisch-doktrinären Establishment beherrscht, in dem man sich gegenseitig Posten zuschanzt, das Revier nach außen absteckt und sicherstellt, dass echte Erkenntnisse unterdrückt werden.

Die Briten benutzten Opium, um China zu übernehmen. In Europa war für die Betäubung der Bevölkerung die königliche holländische Kokainfabrik (Royal Dutch Cocain Factory) in Amsterdam verantwortlich und versorgte im 1. Weltkrieg sämtliche am Krieg beteiligte Länder mit Kokain, hergestellt mit aus Peru importierten Kokablättern.

Durch die von der Regierung unterstützte und beschützte holländische Kokainfabrik, die praktisch ein Monopol auf Kokain besaß, wurde der 1. Weltkrieg erst möglich gemacht, denn nur durch die Entfremdung und Betäubung war es den Soldaten möglich, das Leid während des Krieges zu ertragen. Holland ging dank des Verkaufs von Kokain aus dem 1. Weltkrieg als eines der reichsten Länder der Welt hervor.

Unzählige traumatisierte Soldaten blieben nach dem Krieg süchtig nach Kokain und einige überfielen sogar Apotheken, um an die Droge zu gelangen.

Für die noch effektivere Betäubung der Soldaten im 2. Weltkrieg wurde 1942 die Produktion der Fabrik von Kokain zu Amphetamin verlagert.

Eisenbahn und Straßenbahn – wann wurden sie gebaut?

Michelle Gibson geht davon aus, dass sämtliche Eisenbahnschienen nur ausgegraben wurden und dass auch die gesamte Infrastruktur (Lokomotiven, Waggons, Bahnhöfe) bereits vorhanden war.

Sie spekuliert, dass es sich um ein elektrifiziertes Eisenbahnsystem handelte, und nachdem das freie weltweite Energienetz abgeschaltet war, wurden die freien Energiequellen für den Massentransport durch Öl und Kohle ersetzt.

Die neu geschaffene Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen war eine der Grundlagen für den sagenhaften Reichtum der Industriellen-Familien.

Über das Straßenbahnnetz in Manaus (Brasilien) schreibt sie:

Erfundene Geschichte - Regenwald in der Nähe von Manaus
Regenwald in der Nähe von Manaus

Das historische Narrativ besagt, dass die Kautschuk-Produktion Manaus in den späten 1800er Jahren zur reichsten Stadt Südamerikas machte, und es wird gesagt, dass wohlhabende europäische Familien sich in Manaus niederließen und ihre europäische Kunst, Architektur und Kultur mitbrachten.

Manaus war damals eine Stadt mit elektrischen Straßenbahnen und Straßenlaternen.
Moment mal.

Elektrische Straßenbahnen und Straßenlaternen?
Mitten im Amazonas-Regenwald?

Eine Straßenverbindung nach Manaus gab es erst 1973, mit der Fertigstellung der BR-319, die Manaus mit Porto Velho, Brasilien, verbindet. Sie ist 540 Meilen oder 870 Kilometer lang, führt durch den Regenwald und ist bei Regen unpassierbar. Sie ist als Brasiliens schlechteste Straße bekannt.

In Manaus existiert dieses historische Straßenbahnsystem mittlerweile nicht mehr, die Infrastruktur wurde komplett abgerissen.
Die Geschichte, die uns gelehrt wurde, liefert keine adäquate Erklärung für das, was hier wirklich vor sich ging.

Oben ist ein Foto des unentwickelten Amazonas-Regenwaldes in der Nähe von Manaus. Wie sollen sie das alles im 19. Jahrhundert unter diesen Bedingungen gebaut haben?

The Incredible Similarity of Electric Tram Systems Worldwide

Ist es nicht ein wenig merkwürdig, dass direkt nach dem Untergang der Titanic und dem Absturz der Hindenburg die Art der Fortbewegung weltweit vereinheitlicht wurde, damit fast ausschließlich Erdöl benutzt wird?

Und dies hat sich in den letzten 100 Jahren nicht verändert! Warum wurde der Öffentlichkeit nie ein einziges Foto gezeigt, das den Beginn des Brandes der Hindenburg zeigte, obwohl 22 professionelle Fotografen bei der Veranstaltung anwesend waren?

Warum wurde die Theorie des „statischen Funkens“ als Ursache für den Untergang der Hindenburg gewählt, obwohl es keine Beweise für diese Theorie gab? Warum hörten alle Nationen nach dem Brand der Hindenburg auf, Luftschiffe zu bauen?

Zwischen 1907 und 1909 umfuhren 16 imposante amerikanische Kriegsschiffe mit weiteren Begleitschiffen – die sogenannte Große Weiße Flotte – die Welt und statteten vielen Ländern einen Besuch ab, wie es heißt. Offiziell ging es darum, der Welt die Macht Amerikas zu demonstrieren und für Kooperation zu werben. Vielleicht handelte es sich aber auch einfach um eine Inspektion des neu abgesteckten Besitzes rund um die Welt und eine Bestandsaufnahme, welche Königreiche sich der neuen Ordnung noch nicht ergeben hatten.

Das Fundament der Welt, in der wir heute leben, wurde damals während der Zeit der Weltausstellungen gelegt. Das technologische Wissen der alten Welt wurde selektiert: Der eine Teil des Wissens wurde geheim gehalten, der andere Teil wurde der Öffentlichkeit vorgestellt.

Eines der wichtigsten Kriterien bei diesem Entscheidungsprozess dürfte gewesen sein, ob eine Technologie von einer zentralen Instanz kontrolliert werden kann.

Jede Form von freier, kostenloser Energie war zum Beispiel sehr gefährlich für die Kräfte, welche die Räuberbarone des Industriezeitalters aus dem Schatten heraus kontrollierten. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Industriellen ihren Reichtum nicht selbst erarbeitet hatten – sie wurden in elitäre Familien geboren und dazu ausgewählt, eine Rolle zu spielen.

Diese Familien und Strukturen existieren auch heute noch – sei es Elon Musk, Bill Gates, Mark Zuckerberg oder Steve Jobs – keiner von ihnen ist aus eigener Kraft an Macht und Geld gelangt.

Aber, um mit Tolkien zu enden, es ist nichts verloren. In unserer Welt – Mittelerde – ist der Abstieg in die vom Bösen dominierte Dunkelheit ein Teil des Entwicklungsprozesses der Menschheit:

Das Alte, das stark ist, verwelkt nicht,
Tiefe Wurzeln werden vom Frost nicht erreicht.
Aus Asche wird Feuer geschlagen,
Aus Schatten geht Licht hervor;
Heil wird geborstenes Schwert,
Und König, der die Krone verlor.

1. Teil der Serie „Erfundene Geschichte“:

In eigener Sache:

Viele Menschen weltweit recherchieren unsere wahre Geschichte und es werden immer mehr. Die sehr aufwendige Video-Serie „Erfundene Geschichte“ wird auf dem YouTube-Kanal ‚Die Zuversicht‚ von Flo – er ist der Hauptsprecher – und im Forum von de.Stolenhistory.net veröffentlicht, sobald ein weiterer Teil fertig gestellt wurde.

Auf Patreon kann man der Gruppe, die daran arbeitet, einen Energieausgleich zukommen lassen. Klick den Button:

Transkript des Videos und ergänzender Text von mir.

Ergänzungen hinzufügen, Fragen stellen, bitte kein bla bla