maat-ganzheit-frieden

Frieden in Sicht! Das dunkle Zeitalter ist fast vorbei

Frieden wäre eigentlich das Natürlichste der Welt. Alle wollen ihn. Nehmen wir mal an.

Religionen und Politiker versprechen ihn. Für Frieden werden sogar Kriege geführt. Frieden ist ein Mysterium, um das die Menschheit schon seit langer Zeit ringt. So stellt sich die Frage:

Was zerstört den Frieden? Und wie können wir das Böse überwinden?

Mit welcher Ethik, mit welcher Moral können wir das, was uns vom Frieden trennt, was den Frieden stört, überwinden? Ethik und Moral sind Begriffe der Philosophie. Das lernt man, wenn man Philosophie studiert. Ethik und Moral hängen so zusammen wie Theologie und Religion. Die Ethik sind die theoretischen, also die philosophischen, weltanschaulichen Prinzipien, auf deren Grundlagen die Norm für Moral definiert wird.

Was ist moralisch normal?

Das unterscheidet sich nach Orten und Kulturen und Zeiten. Die Begriffe Ethik und Moral müssen definiert werden, denn wir wissen aus der Weltgeschichte und aus der Weltsituation, dass es Mächte gibt, die ihre Diktaturen, ihre Kriege durchaus moralisch rechtfertigen. Sogar mit einer moralischen Überlegenheit.

Sie sagen: Wir sind die Guten, deswegen dürfen wir Krieg machen, weil die Anderen ja so böse sind, deshalb ist unser Krieg gut. Und damit kommt man moralisch durch, man bekommt zum Teil sogar Friedensnobelpreise dafür. 

Also es ist schon wichtig, dass man Ethik und Moral definiert. Ethik ist die theoretische Grundlage für die Moral, so wie wir handeln.

Obwohl alle Frieden wollen, sehen wir, dass er sehr bedroht wurde, durch Kriege und Weltkriege auf unmenschliche Art und Weise zerstört. Auch heute ist der Frieden wieder bedroht.

So, was zerstört ihn?

Seit 5.000 Jahren ein Zeitalter der Spaltung

Was den Frieden zerstört, ist natürlich die Spaltung. Es braucht ja Fronten, die bereit sind, aufeinander loszugehen, damit ein Frieden verloren geht. Und das ist die Spaltung.

Das Interessante ist, wir leben eigentlich schon seit 5.000 Jahren in einem Zeitalter der Spaltung, wie uns die alten Mysterien-Schulen überliefern. Die indischen Quellen geben uns eine Konstellation. Hier ist der astronomische Zeitpunkt des Starts eines neuen Zykluses.

Das war bei uns 3.102 vor Christus, wenn man diese astronomische Konstellation umrechnet. Sie nennen dieses Zeitalter Kali Yuga. Wir werden den Begriff gleich näher anschauen.

Interessanterweise, gab es auf der anderen Seite der Welt, in Mittelamerika, eine alte Kultur, die genau dasselbe erkannte, nämlich dass rund 3.100 vor Christus (bei uns 2.113 vor Christus), eine Zeit anfängt, die 13 mal 144.000 Tage andauert. Ein dunkles Zeitalter begann, ein Zeitalter der Spaltung.

Was ist 13 mal 144.000 Tage? Die frohe Botschaft: Es ist schon vorbei!

Das war dieser Zeitpunkt, der am berühmten 21. Dezember 2012 endete. Wintersonnenwende Wochenende, das war damals ein Freitag. Viele haben sich natürlich lustig gemacht, es wurden Weltuntergangsparties gefeiert und am 22. hat man viel gelacht. Ätsch, das hat ja alles nichts gebracht. Wieder eine Falschmeldung.

Es war keine Falschmeldung. Diese Information wurde einfach nur falsch verstanden.

Es ist das alte Wissen um die Zyklen, die sich hier auf der Erde fraktal widerspiegeln, in Synchronisation mit solaren und galaktischen Zyklen. Und hier enden 1.000.861 Tage. Das kommt nicht jedes Jahr vor, sondern eben nur alle 5.125 Jahre klingt so ein Zyklus aus.

Und das passiert nicht abrupt, so wie der Übergang vom Winter zum Frühling auch nicht so schnell geht, nicht auf Startpfiff.

Die alten Kulturen und sogar das Kalenderwissen besagen, dass die Zeit um den 21.12.2012 ein Übergang ist, der rund 50 Jahre dauert, 25 Jahre vorher, 25 Jahre nachher.

Deswegen haben 25 Jahre vorher die Eingeweihten dieses Wissens, diejenigen, die auch die Kalenderreform durchführten, z.B. José Argüelles und andere, die harmonische Konvergenz ausgerufen.

Was heute als „Harmonische Konvergenz“ bekannt ist, ist etwa die erstmalige, gemeinsame Äußerung der Absicht, dass die Menschheit Frieden auf diesem Planeten möchte. Diese Meditation wurde am 16.8.1987 das erste Mal gemacht und fand an vielen Orten der Welt gleichzeitig statt. Der zweite kollektive Erwachens-Zeitpunkt war der 21.12.2012. Es sind wichtige Tage mit ihren jeweiligen Energiequalitäten, die dem kollektiven spirituellen Erwachen dienten.

Der 21.12.2012 war jedoch ein Tag, der vom Mainstream komplett verwässert und praktisch ins Gegenteil gedreht wurde: Anstatt dem Aufbruch in eine neue, goldene Zeit wurde der Weltuntergang proklamiert. Viele Menschen wurden in Angst und Schrecken versetzt, unfähig sich auf etwas Neues, Freudvolles zu fokussieren. Dadurch nahmen die Kontrolleure der Massenmedien dem Kollektiv die Möglichkeit, bewusst diesen Übergang zu erleben. Dies ist ein Beispiel für Spaltung.

Unterdessen sind wir zehn Jahre später. Denjenigen, die sich also damals über 2012 lustig gemacht haben, können wir mitteilen, 2012 ist noch nicht zu Ende. Wir sind in der Übergangszeit. Wir haben jetzt genau neun Jahre abgeschlossen. Jetzt beginnt das zehnte Jahr nach 2012. Das ist diese Übergangszeit.

Die Übergangszeit von der einen Welt in die nächste Welt, in eine neue Welt. Das ist ein uraltes Wissen. Das ist nicht einfach nur eine New Age Idee. Der Begriff für dieses Zeitalter, den die alten Inder in ihrer Sanskrit Sprache verwendeten, war Kali Yuga. (Yuga heißt Zeitalter, Ära.)

Kali bedeutet vom Sanskrit her Spaltung, Trennung. Dass es einen Keil treibt. Wir kennen diese indoeuropäische Wortwurzel: Keil = Kali.

Ein Keil wird zwischen die Völker getrieben, zwischen die Menschen. Das ist diese Kraft. Und die Spaltung natürlich auch. Der Mensch trennt sich von der Quelle.

Für die Menschen vor dem Kali-Yuga, ich rede hier von vor vielen Jahrtausenden, war es kaum vorstellbar, dass sich die Menschen einmal über äußere Projektionen definieren. Hautfarbe, Religion, Nation. Das war für die Menschen damals nicht vorstellbar.

Dunkles Zeitalter und der Grund für das Böse

Aber wir haben ja diese Prophezeiung und diese Voraussicht durchaus erfüllt in den letzten 5.000 Jahren. Und wenn man sich von der Quelle trennt, ist das symbolisch genauso wie wenn man sich vom Licht trennt. Dann entsteht Dunkelheit.

Energie-Defizit

Es bedeutet nicht, dass das Licht uns straft, wenn wir uns trennen, sondern wir haben uns getrennt. Und damit trennten wir uns auch von der Quelle. Und wenn man sich von der Quelle, die ja allgegenwärtig und unendlich ist, trennt, bekommt man von dort nicht mehr die Energie.

Dunkelheit = Getrenntheit vom Licht

-> Getrenntheit von der Quelle

-> Jagd auf Energie außerhalb der Quelle

Weil wir aber alle Energie brauchen, ist man aufgrund dieses Schrittes, aufgrund dieser Spaltung gewissermaßen gezwungen, Energie außerhalb der Quelle zu suchen. Man geht auf Energiejagd! Und das ist praktisch der archetypische Grund für das Böse.

  • Für Ausbeutung,
  • für Krieg,
  • für Lügen.

Das Lebewesen, das am meisten ausgebeutet wird, ist Mutter Erde. Und mit Mutter Erde alle ihre Kinder: die Pflanzenkinder, die Tierkinder und nicht zuletzt auch die Menschenkinder. 

Deswegen sind diese Themen sehr wichtig.

Markanter Einschnitt um 3.100 v.Chr.

3.100 vor Christus, das wissen wir heute aus der Geschichtsforschung, ist ein markantes Datum. Das ist nicht einfach so ein willkürliches Datum. Nämlich 3.100 vor Christus beginnt unsere dokumentierte Geschichte, beginnt die moderne Zivilisation: erste Städtegründungen, erste Reichsgründungen. Nicht 3.000. Man sagt 3.100. Genau auf Startpfiff des Kali Yugas.

Die indischen, metaphysischen Schriften beschreiben, dass dort etwas Denkwürdiges passiert ist. Die Erde und die Menschheit sind buchstäblich in eine größere Verdichtung gesunken und deswegen konnten ab diesem Startpunkt, Seelen auf der Welt inkarnieren, die eben aus dieser Getrenntheit von der Schöpfungsquelle kommen.

Und woran erkennt man diese Seelen?

Energiejagd, Krieg, Ausbeutung.

Narmer-Palette: Gewalt, kein Frieden
Narmer-Palette 3.100 v. Chr.

Die Narmer-Palette von 3.100 vor Christus ist eines der ersten Regierungsdokumente. Das erste aus Ägypten. Das ist Pharao Narmer, der Ober- und Unter-Ägypten zusammengelegt hat. Dadurch gilt er als Pharao der ersten Dynastie. Aber was wir hier eigentlich sehen, ist ein Mensch, ein Mann, ein Politiker, kann man sagen, ein Pharao, der sich nicht scheut, sich als Gewalttäter darzustellen. Das Bild zeigt die Vorderseite und die Rückseite dieser großen Schieferpalette.

Auf der Vorderseite sehen wir: Er ist stolz, „ich bringe einen Menschen um“. Und das ist nicht bildhaft gedacht. Das ist historisch ganz konkret gemeint. Wenn wir die Rückseite anschauen, sehen wir diese zehn liegenden, toten Körper. Da ist er stolz drauf!

Das ist ganz neu, das hat es vorher nicht gegeben.

Gebel-Tarif-Messer, Motive des Friedens
Umzeichnung des Messers vom Gebel Tarif

Wenn wir zurückgehen, nur 100 Jahre vorher, 3.200 vor Christus, finden wir noch nicht solche Gewaltdarstellungen. Wir halten eine derartige Darstellung wie auf diesem Messer für sehr modern. Schlangen, die sich helixartig schlängeln, mit Blumen dazwischen. Wir wissen natürlich aus dem Yoga, das sind die Lebenslüfte, die Ida Pingala, die sich um die Blumen winden.

Die Ägypter sagen Blumen, die Inder sagen Räder, Chakras. Die Ägypter sind da sehr poetisch. Sie sagen: entfaltet eure vierte Blume, das heißt aktiviert euer Herzchakra. Ja, das ist hier dargestellt.

Das heißt nicht, dass es damals keine Gewalt gab, aber sie wurde nicht dargestellt, weil die Menschen zu jener Zeit wussten: worauf man das Bewusstsein richtet, das wird verstärkt.

Man hat den Eindruck, dass das auch die heutigen Massenmedien wissen und gerade deshalb der Negativität fast unbegrenzte Plattform geben. Je mehr Negativität, umso mehr Plattform bekommt es. Kali Yuga! Da ist noch Transformationsbedarf.

Gilf Kebir, Ägypten, Felszeichnungen
Amratianische Vase

Wenn wir weitergehen, sind wir bei 4.000 vor Christus. Dann kommen diese Darstellungen (links und rechts).

Sie zeigen Boote und Tiere.

Die nächste Abbildung zeigt Felsritzzeichnungen aus den Trockentälern, den Seitentälern des Nils, genannt Vadis.

Und hier sehen wir, ganz erstaunlich, kleine Menschen und große Menschen. Und die Großen haben diese Antennen. Das sind aber keine Außerirdischen mit Antennen. Das bedeutet ganz einfach: Kanal nach oben offen. Die Menschen waren hellsichtig und haben das gesehen.

Die Felsritzzeichnung wurde natürlich nicht von den Großen angefertigt, sondern von den Kleinen, von den normalen Menschen. Diese sehen: da sind ganz besondere Menschen unter uns. Die haben ein aktives Kronen-Chakra, eine aktive Kundalini, eine aktive Zirbeldrüse.

Und damals wurden diese erkannt und nicht verleumdet oder verfolgt.

Ein Sprung.

Jetzt sind wir 8.000 vor Christus. Das ist 5.000 vor dem Beginn des Kali Yuga. Genauso, wie wir heute 5.000 Jahre nach dem Beginn des Kali Yuga sind. Mit der folgenden Darstellung überbrücken wir 10.000 Jahre. Und was sehen wir?

Aktive Kundalini, 8000 v.Chr.

Wir sehen den Hinterkopf einer der ältesten Menschen-Darstellungen. Das Gesicht der Skulptur vorne ist nicht mehr da. Hinten sehen wir eine Schlange, die sich bis hinauf ins Kronen-Chakra erstreckt. Das ist aktive Kundalini vor 10.000 Jahren. So wurde das gesehen und ausgedrückt.

Die Menschen damals waren so hellsichtig, dass sie das dunkle Zeitalter voraussahen, mit Beginn und Ende. Und sie warnten uns, dass dieses Zeitalter, diese kommenden 5.000 Jahre, ein Zeitalter der Spaltung sein würde. Sie haben vor über zehntausend Jahren in die Zukunft geblickt und haben gesagt: Zu diesem Zeitpunkt beginnt ein Zeitalter, das dauert 13 mal 144.000 Tage.

Und dann kommt die große Übergangszeit, mit Friedenskonferenzen und Wahrheitskongressen, in der wir uns jetzt befinden.

Aber sie warnen uns: Geht selber nicht in diese Spaltung!

Kali-Yuga, Zeitalter der Spaltung

Trennung von der Quelle, Spaltung, da haben wir ein wichtiges Wort. Spaltend, ein Fremdwort dafür ist diabolisch, die Übersetzung dafür ist teuflisch. Das vermittelt ein wenig das Gefühl, was gemeint ist, aber wörtlich bedeutet es spaltend. „Dia“ – auseinander, diagonal, diametral.

Es können zwei politische Positionen nicht verschiedener und kontroverser und verfeindeter sein, als wenn sie diametral entgegengesetzt sind. Etwa links und rechts. Das ist „dia“: auseinander. Und „bolisch“ kommt von balein, ballistisch für setzen, stellen, positionieren. Also das, was auseinander treibt, spaltet, Fronten bildet und sich gegeneinander aufhetzt.

Das kennen wir ja, das ist ein altbekannter Trick, obwohl wir immer wieder drauf hereinfallen. Wenn zwei sich streiten, freut sich diese Kraft. 

Also Spaltung, Kali, das ist das Merkmal dieses Zeitalters. Jetzt habe ich über die Spaltung gesprochen. Was wird gespalten? Gespalten wird die Ganzheit. Gut, die Ganzheit kann man nicht spalten. Aber unser Verständnis davon, das kann gespalten werden.

Eine Spaltung kreiert zwei halbe Wahrheiten. Wenn eine Wahrheit halbiert wird, haben wir zwei halbe Wahrheiten. Halbwahrheiten. Den Begriff kennen wir ja. Und das klingt nicht gut. Mit Recht. Wir haben zwei Halbwahrheiten, zwei Einseitigkeiten, zwei Seiten derselben Spaltung.

Die mögen völlig entgegengesetzt aussehen, sind aber gar nicht so entgegengesetzt, weil sie ja die zwei Seiten derselben Spaltung sind. Das gilt es zu durchschauen.

Kali (Keil) -> auseinander treiben

Ganzheit -> Spaltung

-> 2 „halbe Wahrheiten“ (Halbwahrheiten)

2 Einseitigkeiten

2 Seiten derselben Spaltung

Diese hellsichtigen Menschen von damals, die mit den „Antennen“, haben das vorausgesehen und haben gesagt: Passt auf, fallt nicht darauf herein.

Was sind diese zwei Seiten? Und wie kann das überwunden werden?

Durch den radikalen Mittelweg! Man könnte auch sagen: den Weg der Liebe, wie wir noch sehen werden.

Das Buch zum aktuellen Paradigmawechsel

Der radikale Mittelweg. Dazu hat Armin Risi ein ganzes Buch geschrieben (siehe Hinweis unten). Also der Weg der Liebe. Aber dieses Wort ist etwas abgenutzt. Radikaler Mittelweg ist sehr prägnant.

Das Wort radikal ist nicht negativ. Es kommt vom lateinischen Wort Radix, die Wurzel. Radikal bedeutet, wir gehen bis zur Wurzel eines Problems. Wir lassen uns nicht von oberflächlichen Scheinlösungen irritieren. Wir wollen schon das Problem bis zur Wurzel heilen, von der Wurzel her. Deswegen radikal.

Im Untertitel – Überwindung von Atheismus und Monotheismus – nennt Armin Risi provokativ besagte zwei Seiten, die sich gegenseitig bekämpfen: Atheismus und Monotheismus.

Anmerkung: Atheismus (von altgriechisch ἄθεος átheos „ohne Gott“) bezeichnet die Abwesenheit oder Ablehnung des Glaubens an einen Gott oder Götter. Monotheismus bezeichnet den Glauben an einen Gott und Polytheismus den Glauben an mehrere Götter.

Die Alternative zum Monotheismus ist nicht Polytheismus, ist auch nicht Atheismus. Monotheismus bedeutet Mono-Theismus. Religionen mit einem Monopolanspruch. Religionen mit einem Absolutheitsanspruch. Unser Gott ist der Einzige. Alle anderen liegen falsch und das berechtigt uns moralisch zu konkreten Schritten. Das ist die eine Seite.

Die Alternative ist nicht einfach der Atheismus. Was die meisten, auch intelligente Leute heute sagen: schau, was die Religionen machen! Die Alternative, also die Lösung, ist Atheismus.

Aber Atheismus, das ist die breite Palette von Materialismus („Naturalismus“) bis Monismus, das sind Ideologien mit Monopolanspruch. Auch wieder ein Absolutheitsanspruch. Hier sehen wir, Ideologien, Religionen, beide mit Absolutheitsanspruch.

Und man kann kritisieren: schau nur, was die Religionen alles gemacht haben! Oh ja, mit Recht darf man das.

Aber wenn wir im 20. Jahrhundert die ideologischen Diktaturen anschauen, dann haben die die Gräueltaten der Religionen der letzten Jahrhunderte im Zeitraffer wiederholt und übertroffen.

Das sind die zwei Seiten derselben Spaltung.

Und die Warnung heißt: fallt nicht auf diese Spaltung herein!

AtheismusMonotheismus
Materialismus/Naturalismus bis MonismusMono-Theismus
Ideologien mit einem MonopolanspruchReligionen mit einem Monopolanspruch
AbsolutheitsanspruchAbsolutheitsanspruch
Die Spaltung der Ganzheit

Die Lösung ist ganz einfach, wir brauchen das Mono nicht, wir brauchen das Poly nicht, wir brauchen das A nicht.

Armin Risi nennt es Theismus:

Das ist der ganz persönliche, spirituelle Weg, die persönliche Verantwortung von mir gegenüber Gott/meinem höheren Selbst/der Quelle/der Natur – wie du es auch nennen magst – und meinem eigenen Gewissen.

Was genau ist die Ganzheit?

Die Frage ist jetzt, was ist diese Ganzheit, die da gespalten wird? Einige sagen eben Gott, eben Theismus, ganzheitliches Verständnis und das hat was mit dem Göttlichen zu tun. Wie definieren wir das? Um das zu verstehen, brauchen wir einen weiteren Begriff. Den kennen wir alle, aber jetzt bekommt er eine prägnante Bedeutung.

Wir haben das Wort diabolisch im Zusammenhang mit „Zeitalter der Spaltung“ kennengelernt, Kali, diabolisch.

Wie können wir das Diabolische überwinden?

Hier gibt es ein ganz interessantes Wort: durch das Symbolische.

„Dia“ auseinander, „Sym“ zusammen. Synthese, Symbiose, Symphonie.

Symbolisch bedeutet natürlich nicht einfach allegorisch und metaphorisch, bildnishaft oder gleichnishaft. Symbolisch hat eine viel größere Bedeutung. Symbolisch ist das, was die zwei Hälften durchschaut, die Spaltung überwindet und hält. Symbolisch ist das, was das Relative mit dem Absoluten verbindet, die relativen Aspekte ganzheitlich versteht. Das ist Symbol.

Und deswegen wird das auch gesucht. Was ist dieses Symbol, das uns aus der Spaltung hinausführt? Wir kennen das verlorene Symbol!

Es gibt ja Mysterien-Traditionen, wir kennen Dan Brown, kennen Da Vinci Code. Und hier ist der Folgeband: Das verlorene Symbol. Offiziell der Freimaurer Roman. Und da ist ein ganz klares Mysterien-Wort: verlorenes Symbol. Das wird gesucht. Die suchen nicht das verlorene Diabolum. Sie suchen schon das Symbolon, weil sie das wissen. 

Es geht hier nicht darum, irgendwelche Feindbilder zu kreieren; Kirche oder Freimaurer oder Geheimgesellschaften, heute Elitebünde, Elitezirkel. So viele Oberrichter, Journalisten, Redakteure, Politiker, machtvolle Menschen in der Hochfinanz gehören solchen Elitezirkeln an. Die EU ist, so wie sie heute gelebt wird, ein Konstrukt dieser Kreise.

Die Frage ist: Wie wird es gelebt? Das Diabolische geht quer durch alle Institutionen und auch das Symbolische. Und heute sind wir gefordert, dieses Symbolische zu erkennen und zu fördern, dass diese Infrastrukturen, die ja schon vorhanden sind, zum Guten genutzt werden können. Dafür müssen wir das verlorene Symbol finden.

In der englischen Ausgabe ist es sehr deutlich. Wir haben Winkelmaß und Zirkel auf dem englischen Titelbild. Diese Kreise, die aus dem Elite-Zirkel stammen, Freimaurer und Ähnliche, die sind zur Zeit von Renaissance, Humanismus, Aufklärung entstanden, wo die Kirche noch sehr machtvoll war und Andersdenkende mit Leib und Seele verfolgt und hingerichtet hat.

Es ist klar, dass sich da die intellektuellen, humanistisch denkenden, aufklärerischen Menschen in Geheimbünden organisieren mussten, um überhaupt nur zu überleben. Wir wollen hier das Gute, das Symbolische, das Heilende, in all diesen weltmächtigen Kreisen sehen und fördern. Denn, wenn wir im Äußeren Frieden wollen, müssen die mitziehen.

Und das ist auch Dan Brown bekannt. Der weiß mehr, als einige Kritiker ihm zutrauen. Auf Seite 478 zum Beispiel lässt er einen dieser symbolischen Freimaurer folgendes sagen:

„Irgendwo da draußen liegt ein gewaltiger, spiritueller Schatz vergraben, der seit Jahrhunderten darauf wartet, geborgen zu werden. Ich glaube, dieser Schatz ist ein Katalysator, der die Macht besitzt, die ganze Welt zu verändern.“

Das ist interessant.

Ein Schatz, ein Katalysator, ein verlorenes Symbol. An einer anderen Stelle auf Seite 614 in der deutschen Ausgabe:

„Der Legende nach ist das Verbum signifikatum [das verlorene Meisterwort] tief unter der Erde vergraben, wo es geduldig auf einen Schlüsselmoment in der Geschichte wartet, auf eine Zeit, in der die Menschheit ohne die Wahrheit, ohne das Wissen und die Weisheit aller Zeitalter nicht mehr wird überleben können. […]

Das ist kein Luxus. Ohne Wahrheit, ohne diese Ganzheit, die wir so lange gespalten haben, ohne dass wir diese Ganzheit wieder erkennen und dadurch das Wissen, die Weisheit aller Zeitalter werden wir nicht mehr überleben können. Und in diesem Schlüsselmoment wird es entdeckt.

[…] An diesem dunklen Scheideweg, [an diesem Ort, wo wir die Dunkelheit hinter uns lassen und uns wieder mit der Quelle verbinden] wird die Menschheit das Wort schließlich wieder ausfindig machen und in ein wundervolles neues Zeitalter der Erleuchtung eintreten.“

Ja, in einem Schlüsselmoment in der Geschichte und liebe Leserin und lieber Leser, dieser Moment ist jetzt!

Viele, die dieses Buch gelesen haben, waren enttäuscht, weil dieser Schatz irgendwo tief unter der Erde vergraben ist. Er wird am Fuße des Washington Monuments – diesem neu gebauten Obelisken-Turm – entdeckt. Und was ist es? Es ist die Bibel. Die ganze Hetzjagd quer durch Washington nur für eine Bibel? Ist das alles?

Ja, Dan Brown schreibt folgendes:

„Für Amerikas freimaurerische Gründerväter war das Wort die Bibel gewesen. Und doch haben nur wenige Menschen in der Geschichte ihre wahre Botschaft verstanden.“ (S. 733)

Das ist ein sanfter Hinweis von Dan Brown an die Mächte auf beiden Seiten der Spaltung.

Damit sagt Dan Brown: Weder die freimaurerischen Deisten, noch die Christen, also die säkularen Kreise, noch die religiösen Kreise, die Kirchen, haben die „wahre Botschaft“ der Bibel, d.h. ihre sym-bolische Botschaft, verstanden.

Viele haben es dia-bolisch interpretiert. Was dabei rauskommt, haben wir gesehen. Was ist die Ganzheit symbolisch? Dafür gibt es viele Zeichen. Es gibt nicht nur ein einziges, aber sie weisen alle auf dasselbe hin. Ich bringe hier das zentrale Symbol aus dem, was in der Bibel entdeckt wurde:

J H W H

Das ist der hebräische Gottesname Jahwe. Man sollte es nicht aussprechen. Es wird im Judentum nicht ausgesprochen. Wenn da JHWH steht, diese vier Buchstaben, sagt der Rabbi Adonai und alle wissen, da steht nicht Adonai. Da steht JHWH. Warum? Es ist nicht so sehr ein Name, es ist ein Symbolon und das Symbolon verstehen wir durch die folgende Aufschlüsselung.

Im Hebräischen hat jeder Buchstabe auch einen Zahlenwert. Alle Buchstaben werden mit Zahlen dargestellt. Oder umgekehrt, die Zahlen werden mit Buchstaben dargestellt.

Wenn man diese vier Buchstaben – JHWH – aufschlüsselt und in der Quersumme zusammenrechnet, ergibt das 26. Und der Schlüssel zu 26 ist 13 plus 13.

Es gibt nämlich zwei Begriffe, die im Hebräischen in der Quersumme 13 ergeben. Das ist Grundlagenwissen, das lernt jedes Kind im Judentum.

Das eine Wort, das 13 in der Quersumme hat, ist die Einheit. Einheit, Ehad (gesprochen echad) im Hebräischen. Das andere Wort ist Ahava (gesprochen achava), die Liebe. Auch Quersumme 13.

Das bedeutet, die Ganzheit ist Einheit in Liebe und Liebe in Einheit.

Würde man sagen 13 gleich 26, dann bedeutete das, die Einheit ist schon die Ganzheit. Aber das wäre eine Verabsolutierung der Einheit.

Und wir wissen, wenn die Einheit verabsolutiert wird, haben wir Uniformität, nicht Harmonie. Der Mensch ist nur noch eine Zahl, auswechselbar. Das kennen wir aus diesen Einheitsdiktaturen. Es gibt keine Individualität.

Und nur Liebe ohne Einheit ist nicht mehr Liebe, sondern Fanatismus und Egoismus. Meine Religion ist die Beste und jeder, der die Welt nicht so sieht wie ich, darf moralisch begründet, verfolgt usw. werden. Das ist die Spaltung.

Philosophisch aufgeschlüsselt: Die Einheit ist die Nondualität.

Nondualität + Individualität

(Einheit, Energie) (Liebe, Bewusstheit)

=

Ganzheit, göttliche Ordnung

Die Ganzheit ist nicht nur Energie, die wir auf Teufel komm raus manipulieren dürfen, ohne Verantwortungsgefühl. Die Ganzheit hat auch Bewusstsein mit Willen. Zusammen ist 13 plus 13 gleich 26, die göttliche Ordnung. Die göttliche Ordnung, die vorgegeben ist. Im spirituellen: die Natur.

Nicht allein Landschaft und Seen und fressen und gefressen werden. Sondern Natur im philosophischen Sinn ist dann ein Synonym für göttliche Ordnung.

  • Im Hebräischen ist das Tora, das Gesetz.
  • Im Sanskrit Dharma, auch das Gesetz oder wörtlich das Gegebene, das, was vorgegeben ist von der Quelle.
  • Im Ägyptischen ist das Maat. Einige kennen die Göttin Maat mit der Straußenfeder (Bild ganz oben).

Und das ist die Grundlage für die Ethik, denn das ist die göttliche Ordnung. Einheit in Liebe – Liebe in Einheit, und der Mensch hat die Freiheit, mit dieser göttlichen Ordnung zu harmonieren oder nicht.

Die letzten 5.000 Jahre haben wir wirklich durchexerziert, kollektiv nicht zu harmonieren. Individuell gab es immer Menschen, die harmoniert haben, aber kollektiv war das schwierig.

Frag Mutter Erde, frag die Tiere, frag so viele Menschen. Da sehen wir, was es bedeutet, wenn gegen die göttliche Ordnung verstoßen wird. Ganzheitliche Ethik bedeutet natürlich, dass wir das integrieren und uns zu Herzen nehmen.

JHWH, 13 + 13 = 26, ist jedenfalls das verlorene Meisterwort, das verlorene Symbol, das schon seit 5.000 Jahren gesucht wird. Und wenn es entdeckt wird, ein Katalysator quer durch die säkularen und religiösen Organisationen sein wird, um ein Umdenken auszulösen.

Es gibt noch viele andere Symbole außer diesem Wortsymbol. Ein Symbol aus einem ganz anderen Kulturkreis, das genau dasselbe sagt: Yin – Yang.

  • Einheit – Liebe,
  • Nondualität – Individualität,
  • Unendlichkeit – Ewigkeit,
  • männlich – weiblich,
  • Ursache – Wirkung, 
  • Subjekt – Objekt,
  • Individuum – Kollektiv.

Alles gehört zusammen.

Ying Yang-Symbol

Unterscheide zwischen Polarität und Dualität!

Hier müssen wir zwischen Polarität und Dualität unterscheiden, denn um Himmels willen, Ying und Yang ist eine Polarität, nicht Dualität. Das ist nicht gut und böse. Das ist nicht Krieg und Frieden. Das ist nicht Lüge und Wahrheit. Das ist nicht Treue und Verrat.

Das ist Polarität! Ying und Yang sind die gleichwertigen, sich gegenseitig ergänzenden Gegenteile, wie ich sie oben aufgezählt habe.

Dualität sind die anderen, gut und böse und so weiter. Die sind nicht gleichwertig, sondern sich gegenseitig ausschließend. Gott sei Dank, denn sonst müssten wir Krieg machen, um Frieden zu haben. Und Frieden würde auch immer wieder Krieg bedingen.

Das Böse bräuchte das Gute und das Gute wäre gar nicht gut, weil das Gute das Böse bräuchte und deswegen könnte das Böse gar nicht böse sein und Krieg könnte gar nicht böse sein, denn Krieg ist ja wichtig als Tritt in den Hintern für die Menschheit. Wie machen wir das? Wir machen Kriege und das ist einfach eine humanitäre Aktion. So wird argumentiert, wenn Polarität und Dualität missverstanden werden! 

Lüge ist das Gegenteil von Wahrheit. Lüge ist eine verdrehte Wahrheit, aber Wahrheit ist nicht eine verdrehte Lüge. Es ist nicht gleichwertig. Das kann man nicht umdrehen. Dualität kann man nicht umdrehen, Polarität schon.

Einheit in Liebe, Liebe in Einheit. Das fühlt sich gut an.

Einheit in der Vielheit, Vielheit in der Einheit. Das ist dieses Symbol.

Und Dan Brown versteht den fatalen Trugschluss, der auch in diabolischen Geheimlehren vermittelt wird. Und er legt es dem Bösewicht in den Mund. Eine tragische Gestalt, die aber trotz der persönlichen Tragik in diesem Buch, ein sehr ungutes Ende nimmt bis über den Tod hinaus.

Im Buch sagt jemand zu einem anderen: „Für die Menschen der Antike waren Engel und Dämonen ein und dasselbe. Zwei Seiten einer Münze. Alles eine Sache der Polarität.“ (S. 26)

Nein! Jetzt hast du Polarität und Dualität gleichgesetzt.

In der Antike waren Engel und Dämonen, Devas und Asuras überhaupt nicht gleichgesetzt. Aber er behauptet das und wenn man das glaubt, folgt daraus, was er später sagt: „Um zu schaffen, muss ich vernichten. Das ist das Wesen von Gegensätzen.“ (S. 493)

Um etwas Neues zu schaffen, müssen wir zuerst Krieg machen, und zwar genug Krieg. Denn wenn wir genug Krieg machen, dann kommt der Frieden. Ja, das ist die diabolische Geheimlehre!

Und das mit der Spaltung haben wir genau hier. 13, 13, das wird gespalten. Die Einheit wird verabsolutiert, die sogenannte Liebe wird verabsolutiert. Die Nondualität wird verabsolutiert oder die Individualität. Das eine führt zu Uniformität, das andere zu Egoismus und Gleichgültigkeit.

Und wenn man so denkt, kommt dieser Gedanke: Ihr werdet sein wie Gott.

Was bedeutet das?

  • Ihr entscheidet auf einmal, was gut und böse ist, nicht mehr die göttliche Ordnung.
  • Ihr entscheidet über Krieg und Frieden.
  • Ihr entscheidet über Leben und Tod anderer Menschen.

Ihr spielt Gott. Und da wird in der Weltpolitik über Millionen von Menschen gerichtet, nämlich dass sie jetzt sterben müssen, weil unser Krieg gerecht ist.

Seit 9/11, die letzten 20 Jahre, gab es im Nahen Osten über eine Million Tote. Und haben wir jetzt Frieden? Nein, denn so macht man nicht Frieden. Das ist klar.

Ich möchte hier ein einziges Beispiel bringen, wie das läuft. Madeleine Albright war von ’97 bis 2001, also bis Anfang 2000, Außenministerin unter Bill Clinton und 1996 war sie noch US-Botschafterin bei der UNO. Da gab es ein Fernsehinterview. In diesem Fernsehinterview 1996 antwortete Albright auf die Frage, ob das US-amerikanische Embargo gegen den Irak, das eine halbe Million, also 500.000, irakischer Kinder das Leben gekostet hat, ob es diesen Preis wert gewesen sei: It was worth the price. Ja, es war den Preis wert.

Später hat sie das zugegeben, denn es war ja im Fernsehen. Sie hat das dann in ihrer Autobiografie thematisiert und gesagt, „das war ein politischer Fehler, ich hätte eine bessere Antwort geben sollen“. Die 500.000 Kinder, die sind nicht das Thema. Ich hätte es nur besser formulieren, hätte es moralisch besser begründen müssen.

Das kann man heute noch auf YouTube unter Albright finden: The death of 500.000 Iraqi Children was worth it. For Iraq’s non existent weapons of mass destructions. Das war eine Kriegslüge, das wissen wir heute. Und Frau Albright, die das sagte, bekam die Medal of Freedom (Friedensmedaille). Selbstverständlich. Ja, das ist nur ein Beispiel, was passiert, wenn man dieser diabolischen Mentalität nachgibt und sie nicht durchschaut. 500.000 Kinder opfern und kein Frieden. Denn diese Kraft ist unersättlich. Deswegen müssen wir diese Spaltung durchschauen.

Also, Nondualität, Individualität, Einheit in der Liebe, Liebe in der Einheit, das kann verschieden dargestellt werden. Durch vier Buchstaben oder durch die Zahl 26, die man in 13 plus 13 aufteilt oder durch Ying und Yang oder durch ein weiteres Zeichen, z.B. die neolithische Triskele, ein zeitloses, uraltes und auch verlorenes Symbol.

Neolithische Triskele

Das ist eine Botschaft, ein Zeichen aus der Zeit der Menschen, als es noch keine Schrift gab, megalithisch, vor Kali Yuga. Das ist die Polarität, die dann zur Trinität wird. Denn, wenn wir eine Harmonie haben, entsteht immer etwas Kreatives.

Mann, Frau, männlich, weiblich, dann entsteht neues Leben. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und so weiter. Im Zusammenhang mit Polarität und Dualität ist dann auch ein ganzheitliches Verständnis von Karma wichtig, im Gegensatz zu den einseitigen falschen Verständnissen von Karma, wie:

„Alles, was dir zustößt, hast du selber verursacht.“

Das ist eine Halbwahrheit. Alles, was du tust, verursacht eine Wirkung, aber nicht alles, was dir zustößt, hast du selbst verursacht. Du bist nicht der einzige Ursachensetzer in dieser Welt.

Das Wesen der Spaltung

Und damit komme ich zum letzten Punkt. Die Spaltung. Ich möchte ein ganz zentrales Beispiel für Spaltung geben, das jeden Fortschritt vergiftet und verhindert.

Die Spaltung in rechts und links, als Kampfbegriffe, Schlagwörter. Nirgendwo in der politischen Szene wird so viel Hass und Hetze und sogar oftmals die Entmenschlichung des Gegenübers betrieben wie hier. Rechts und links als Schlagwörter.

Dabei ist rechts und links keine Dualität, sondern eine Polarität wie Ying und Yang. Sie gehören zusammen. Wir haben zwei Gehirnhälften, eine rechte und eine linke. Wir haben zwei Arme, zwei Beine, ein rechtes und ein linkes. Und beide brauchen wir, um im Gleichgewicht zu sein. Sonst kommen wir aus der Balance.

Sie müssen nicht gleich sein. Wir haben nicht zwei linke Gehirnhälften und keine rechte, sondern wir haben zweierlei. Warum? Was bedeutet rechts, was bedeutet links? Das sind zwei legitime Gesichtspunkte, die in Harmonie sein müssen.

  • Rechts bedeutet aus dieser ganzheitlichen Sicht: Du denkst zuerst an dich selber. Dich, deine Familie, deine Region, deine Nation.
  • Links bedeutet: Du denkst zuerst an das Ganze, das globale Internationale, denn du kannst nicht nur egoistisch an dich selber denken, dann schadet es dem Ganzen.

Du kannst nicht dem Ganzen dienen, wenn die Einzelnen darunter leiden. Damit kann es ja dem Ganzen auch nicht gut gehen. Das gehört zusammen und solche Sätze wie: „Global denken, regional handeln“ ergeben Sinn.

Wir denken dann, wir haben beide Aspekte und das muss jetzt ausdiskutiert werden in konstruktiver Sichtweise. Das sind zwei Positionen, aber die sollten eine dynamische Diskussion führen und immer eine Lösung finden. Dann ist es ganzheitlich. Dann ist es symbolisch, sonst ist es diabolisch.

Und das ist nicht einfach eine verrückte neue Idee. Wir kehren zurück zum verlorenen Symbol Bibel. Das ist dieser Satz hier:

Liebe Gott, deinen Vater, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, verbinde dich mit der Quelle, mit deiner ganzen Seele, mit deinem Herz und deinen Gedanken, mit Kopf und Herz. Verbinde dich mit der Quelle und liebe deinen Nächsten, liebe die Menschen wie dich selbst.

Da haben wir es doch. Liebe deinen Nächsten – das ist links. Wie dich selbst – das ist rechts.

Und Jesus geht mit der Linksposition noch weiter, er sagt: Liebe nicht nur die Nächsten und alle Menschen, so abstrakt. Liebe deine Feinde!

Wie schafft man Frieden?

Bete für die, die Böses tun. Warum? Weil die es am meisten nötig haben. Denn wir können keinen Frieden haben, solange diejenigen, die dem diabolischen Geist dienen, das nicht durchschauen und Zerstörung moralisch rechtfertigen.

Es gehört dazu, dass wir erkennen: wir dienen hier einer Spaltung. Das ist friedensunfähig. Das ist nicht zukunftsfähig. Deswegen müssen wir dieses Diabolische überwinden.

Deshalb beten wir für diese Menschen, auch wenn sie uns noch Böses tun und dem Diabolischen dienen, umso mehr. Aber du kannst diese starke Linksposition nicht einnehmen, wenn du dich nicht selbst liebst. Sonst ist das ein Schuss ins Leere. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Beides ist zusammen:

Liebe Gott, deinen Vater, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit all deinen Gedanken, und liebe deinen Nächsten/die Menschen wie dich selbst.

Mt 22,37 – 40; Mk 12,28 – 31

Lies dazu auch:

Verbindung mit der inneren Quelle ist die Überwindung der Spaltung

Das kann jeder Mensch für sich selber tun, sich mit der inneren Quelle verbinden. Ein entscheidender Schlüssel dazu ist natürlich Meditation. (Siehe Literatur)

Denn, wenn wir obige Bilder mit den damaligen Menschen sehen, und sagen, 10.000 Jahre her, 6.000 Jahre her, dann klingt das so weit weg, aber diese Potenziale haben wir alle auch heute noch und das heißt, dass viele Jugendliche, Kinder, die heute auf die Welt kommen, wieder mit diesen Fähigkeiten geboren werden. Sie sprengen das Schulsystem. Noch kämpft das Schulsystem gegen die Kinder, aber die Kinder werden es sprengen!


Quellen/Literatur

Der radikale MittelwegDie Ideologien der Geheimmächte – Seit rund fünftausend Jahren lebt die Menschheit im vierten Zeitalter, im „Zeitalter der Spaltung“. Die vorherrschende diabolische („spaltende“) Kraft schafft zwei Lager – die religiösen und die weltlichen -, die sich gegenseitig bekämpfen und ihr Tun mit ihren jeweiligen Halbwahrheiten rechtfertigen.

Armin Risi durchleuchtet diese Halbwahrheiten und zeigt auf, wie die heute vorherrschenden Weltbilder von ihnen geprägt sind.
Wer vertritt diese Weltbilder und mit welchen Zielen? Wie wirken die religiösen und die weltlichen Machtpyramiden? Was sind ihre Lehren und was ihre Geheimlehren? Was ist der spaltende Geist? Welche Wahrheiten werden von beiden Seiten unterdrückt? Wie kann die Spaltung überwunden werden? Was ist das Urwissen der Menschheit? Was ist der gemeinsame Kern aller Religionen? Was bedeutet die Prophezeiung, dass die Menschen sich in der Wendezeit wieder an ihre geistige Herkunft erinnern werden? Welches sind die Gegenkräfte, die dies verhindern wollen? Was ist das „radikale“ Umdenken, das heute so notwendig ist? Wie schaffen wir mit unserem Bewusstsein Realität – im Hinblick auf die bevorstehenden Krisen und das kommende neue Zeitalter?

Bewertung: 5 von 5.

„Ein Buch, das man gelesen haben sollte.
Eine Hoffnung, dass alle Geschöpfe dieser Welt zu echtem Frieden gelangen können.
Ich bin dankbar für diese Inspiration.
Kaufempfehlung an alle, die Antworten suchen auf die Fragen dieser Weltgeschehnisse.“

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Eins der schönsten Bücher zum Thema Meditation:

Meditation, Verbindung mit der inneren Quelle, Inspirationen auf pädagogischer Grundlage von Silvia Siegenthaler, Lektorat Armin Risi. Gesunde Wurzeln für ein ganzheitliches Leben:

Dieses Buch zeigt auf, welche Chance die Meditation uns allen – Erwachsenen wie auch Jugendlichen und Kindern – bietet. Gesunde Wurzeln für ein ganzheitliches Leben. Die Autorin schreibt aus ihrer langjährigen beruflichen Erfahrung und aus ihrer persönlichen Meditationspraxis. Das Lesen dieses Buches ist selbst schon eine Form von Meditation. Beiliegend: zwei CDs mit je drei Meditationen, gesprochen und mit Klangschalen begleitet von Silvia Siegenthaler. Meditation ist Verbindung mit der eigenen Mitte, dem inneren Ort des Ausgleichs, der Gegenwart in Geistes-Gegenwart, jenseits von Gedanken an Vergangenheit und Zukunft. Die Selbstwahrnehmung und die Intuition verfeinern sich, und wir entdecken zunehmend die Ganzheitlichkeit unserer schöpferischen Natur.

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