Juni 1878 – Benjamin Disraeli treibt in Berlin sein schmutziges Spielchen

Der von den Rothschilds kontrollierte britische Premierminister Benjamin Disraeli dominiert die Konferenz, die zur Beilegung des russisch-türkischen Krieges einberufen wurde. Großbritannien, Deutschland, Österreich-Ungarn, Russland, Frankreich, Italien und die Türkei nehmen an dem Kongress in Berlin teil.

  • Die osmanischen Türken kontrollieren immer noch das “Heilige Land”, aber Großbritannien und die Rothschilds wollen letztlich Palästina an sich bringen.

Russland setzt sich für den Schutz der orthodoxen Christen in Südeuropa und der Türkei ein.

Vor der Eröffnung des Kongresses schließt Disraeli einen geheimen Pakt mit der Türkei gegen Russland, bei dem Großbritannien die strategisch wichtige Insel Zypern behalten wird. Dies verschafft Disraeli einen Vorteil, der ihn dazu veranlasst, Kriegsdrohungen auszusprechen, wenn Russland den Forderungen der Türken, die den Krieg verloren haben, nicht nachkommt!

Ein weiterer schmutziger Pakt im Vorfeld des Kongresses wird zwischen Disraeli und Russlands baldigem Ex-Bündnispartner, Österreich-Ungarn, geschlossen.

Die slawisch-orthodoxen Christen, einschließlich der Serben in Bosnien, sollen unter die Herrschaft Österreich-Ungarns gestellt werden. Russland und seine slawischen Verbündeten hatten den Krieg gegen die Türkei gewonnen, aber nun sollen viele der Slawen von der türkischen Herrschaft unter österreichisch-ungarische Verwaltung gestellt werden.

Das sorgt für Unmut bei den slawischen Staatsbürgern Österreich-Ungarns, vor allem bei den Serben in Bosnien, die sich nicht mit der unabhängigen Nation Serbien vereinigen dürfen.

  • Hinterhältige Intriganten auf allen Seiten haben einen dauerhaften Keil zwischen Russland und Österreich-Ungarn getrieben.