Wie die basische Ernährung Krankheiten verhindert

Basische Ernährung

Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren. Nicht einmal Krebs.

Otto Warburg, Träger des Medizin-Nobelpreises 1931

Für diese Erkenntnis bekam Dr. Warburg 1931 dann den Nobelpreis. Anders formuliert bedeutet dies: Die Hauptursache für Krebs und viele weitere Krankheiten ist eine Übersäuerung des menschlichen Körpers.

Statt aber den pH-Wert zu kontrollieren wird bei einem Arztbesuch lediglich erstmal der Blutdruck gemessen. Ein hoher Blutdruck ist zwar nicht besonders angenehm, aber er führt definitiv nicht zu Krebs. Ein übersäuerter Körper allerdings schon.

Gesund, dank basischer Ernährung

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Basische Ernährung als Schulstoff!

Hat man schließlich das Pharma-System durchschaut, ist einem schnell klar, warum ein Arzt den pH-Wert nicht kontrolliert. Die Einnahmen einer schulmedizinischen Krebstherapie will sich ja schließlich niemand entgehen lassen.
Wäre es nicht absolut sinnvoll, wenn man den Kindern bereits in der Schule beibringen würde wie wichtig der pH-Wert ist und wie unsere täglichen Nahrungsmittel diesen beeinflussen?
Und wäre es nicht mehr als sinnvoll und hilfreich, wenn Lebensmittel so etikettiert würden, dass man sofort sehen kann, wie sie sich auf den pH-Wert unseres Körpers auswirken?

Parmesankäse ist z.b. stark säurebildend mit einem Wert von -34. Spinat dagegen wird mit einem pH-Wert von +14 extrem basisch verstoffwechselt.
Jeder Mensch könnte seine Gesundheit mit einer vernünftigen, also basenbildenden Ernährung außerordentlich verbessern.

Aber wie entsteht Krebs nun in einem übersäuerten Körper?

Otto Warburg erhielt also den Nobelpreis für seine Erkenntnis, dass Krebs durch eine geschwächte Zellatmung ausgelöst wird. Dieser geschwächten Zellatmung liegt deshalb ein Sauerstoffmangel auf der Zellebene zugrunde. Solch eine beeinträchtigte Zellatmung führt infolgedessen zu einer Gärung im Körper und diese zu einem niedrigen pH-Wert.

In der Studie, für die ihm schließlich der Nobelpreis verliehen wurde, erklärt Dr. Warburg was in der Umgebung einer Krebszelle vor sich geht. Eine normale gesunde Zelle erfährt eine ungünstige Veränderung, wenn sie nicht mehr ausreichend Sauerstoff aufnehmen und Glucose abbauen kann, wobei Energie freigesetzt wird.
Falls dann Sauerstoff fehlt, greift die Zelle auf ein urzeitliches Ernährungsprogramm zurück.

Sie ernährt sich nun, indem sie Glucose im Wert der Gärung umwandelt. Folglich lässt die Milchsäure, die bei der Gärung entsteht, den PH Wert in der Zelle sinken, stört so das Säure-Basen-Gleichgewicht und zerstört damit die Fähigkeit von DNS und RNS die Zellteilung zu steuern. Dadurch können sich die Krebszellen ungehindert vermehren.
So verursacht die Milchsäure starke lokal begrenzte Schmerzen, weil sie die Enzyme der Zelle zerstört. Der Krebs zeigt sich daher als schnell wachsende äußere Hülle um einen Kern aus toten Zellen.

Eine seiner frühesten Reden beendete Doktor Warburg mit folgender Feststellung:

Niemand kann behaupten, dass man nicht weiß, was Krebs und was seine Ursache ist. Im Gegenteil. Es gibt keine Krankheit, deren Ursache besser bekannt wäre, sodass also Unwissenheit nicht länger als Ausrede für eine mangelnde Prävention gelten kann.

Otto Warburg Träger des Medizin-Nobelpreises 1931

Die basische Ernährung verhindert Übergewicht

Die Übersäuerung ist übrigens auch eine Ursache für Übergewicht. Die meisten Menschen denken, dass sie bei einer Diät darauf achten müssten wenig Fett zu sich zu nehmen, aber das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Dass Käse dick macht, schiebt man darauf, dass er viel Fett enthält. Dass er aber dick macht, weil er stark säurebildend ist, weiß kaum jemand.

Und was passiert dann im Körper beim Verzehr von Käse? Der Körper baut im Folgenden als Reaktion auf ein saures Milieu die Fettzellen auf, um die Säuren darin zu speichern. Und das ist dann das, was uns als Schwimmring auf den Hüften bleibt. Der nachfolgende Vergleich zeigt gut, dass Fett nicht gleich Fett ist.

Mandeln enthalten z.b. 70 % Fett und Schweinefleisch dagegen nur 58 %. Schweinefleisch gehört mit -38 allerdings zu den stärksten Säurebildnern. Mandeln dagegen mit einem Wert von +3 wirken basisch nur ein bisschen. Wer auf seinen Körper hört bemerkt schnell, dass ihm Mandeln viel besser bekommen als Schweinefleisch.

Eine vernünftige basische Ernährung sollte daher aus etwa 80 % basenbildenden Lebensmitteln und 20 % guten Säurebildnern bestehen. Die sogenannten guten Säurebildner sollten daher unbedingt in die basenüberschüssige Ernährung integriert werden. Während man die schlechten Säurebildner besser konsequent meidet oder sie nur in Ausnahmefällen zu sich nimmt.

Basenbildendes Obst ist z.B.

  • Äpfel
  • Ananas
  • Aprikose
  • Avocado
  • Bananen
  • Birnen
  • Clementinen
  • frische Datteln
  • Erdbeeren
  • Feigen
  • Grapefruit
  • Heidelbeeren
  • Himbeeren
  • Honigmelonen
  • Johannisbeeren
  • Kirschen
  • Kiwis
  • Limetten
  • Mandarinen
  • Mangos
  • Mirabellen
  • Nektarinen
  • Orangen
  • Pampelmusen
  • Papayas
  • Pfirsiche
  • Pflaumen
  • Preiselbeeren
  • Quitten
  • Renekloden
  • Stachelbeeren
  • Sternfrüchte
  • Wassermelonen
  • Weintrauben
  • Zitronen
  • Zwetschgen und viele andere.

Basenbildendes Gemüse ist z.B.

  • Algen
  • Artischocken
  • Auberginen
  • Austernpilze
  • Bleichsellerie
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Chicorée
  • Chinakohl
  • Erbsen
  • Fenchel
  • Frühlingszwiebeln
  • Grünkohl
  • Gurken
  • Karotten
  • Okraschoten
  • Paprika
  • Pastinaken
  • Petersilienwurzeln
  • Radieschen
  • Rettich
  • Romanesco
  • Rosenkohl
  • rote Beete
  • Rotkohl
  • Schalotten
  • Schwarzwurzel
  • Spargel
  • Spitzkohl
  • Süßkartoffeln
  • Tomaten
  • Kartoffeln
  • Knoblauch
  • Kohlrabi
  • alle Kürbisarten
  • Lauch
  • Mangold
  • weiße Rübchen
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Zucchini
  • Zwiebeln.

Basenbildende Pilze sind z.B.

  • Austernpilze
  • Champignons
  • Morcheln
  • Pfifferlinge
  • Shitake
  • Steinpilze
  • Trüffel

Zu den basischen Kräutern und Salaten gehören z.B.

  • Basilikum
  • Bohnenkraut
  • Borretsch
  • Brennnesseln
  • Brunnenkresse
  • Chicorée
  • Eisbergsalat
  • Endivien
  • Feldsalat
  • Gartenkresse
  • Ingwer
  • Kardamom
  • Koriander
  • Kopfsalat
  • Kreuzkümmel
  • Piment
  • Rosmarin und viele viele mehr

Basische Sprossen und basische Keime kann man übrigens leicht selbst ziehen aus

  • Alfalfa
  • Bockshornklee
  • Braunhirse
  • Brokkoli
  • Dinkel
  • Gerste
  • Hirse
  • Leinsamen
  • Linsen
  • Mungobohnen
  • Radieschen
  • Rettich
  • Roggen
  • Rotkohl
  • Rucola
  • Senf
  • Sonnenblumenkernen
  • Weizenkeimlingen und vielen anderen.

Basische Nüsse und basische Samen sind z.B.

  • Erdmandeln
  • Mandeln
  • Mandelmus
  • Maroni und alle anderen Nüsse.

Samen und Ölsaaten gehören ebenfalls zu den guten Säurebildnern. Darüber hinaus kann ihr Säurepotenzial durch Einweichen über Nacht noch weiter vermindert werden. Die Auswahl an basischen Getränken wären z.B.

  • Früchte-Smoothies
  • grüne Smoothies
  • Kräutertees
  • Proteinshakes mit Lupinenprotein
  • Wasser
  • Wasser mit einem Teelöffel Apfelessig
  • Zitronenwasser, also 200 ml Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone.

Kommen wir nun zu den guten Säurebildnern

  • Dazu gehören Biogetreide z.b. Dinkel, Kamut oder Gerste in kleinen Mengen, etwa als Keimbrot oder in Sprossenform.
  • Getreideprodukte wie Bulgur und Couscous, aber aus Dinkel, nicht aus Weizen.
  • Hirse
  • Hülsenfrüchte z.b. Kernbohnen, Linsen, Kichererbsen, getrocknete Erbsen etc. in hoher Qualität
  • Kakao, sowie selbstgemachte Schokolade
  • Mais z.b. Polenta oder Maispasta
  • Nüsse z.b. Walnüsse, Haselnüsse, Macadamianüsse, Paranüsse
  • Samen z.b. Leinsaat, Sesam, Hanfsaat, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Mohn
  • Proteinpulver, wenn ein Proteindefizit besteht wie z.b. Hanfprotein, Reisprotein und Erbsenprotein
  • Pseudogetreide z.b. Quinoa, Amaranth und Buchweizen
Folgende Getränke gehören ebenfalls zu den guten Säurebildnern:
  • Grüntee richtig zubereitet, das heißt bei niedrigen Temperaturen und kurzer Ziehdauer
  • Trinkschokolade selbst gemacht z.b. aus Mandelmilch und Rohkost-Kakaopulver.

Und nun zu den schlechten Säurebildnern, die wir allerdings möglichst vermeiden sollten

  • Eier aus konventioneller Landwirtschaft
  • Fische aus konventioneller Aquakultur oder aus belasteten Regionen stammend
  • Fleisch aus konventioneller Landwirtschaft
  • Fleischbrühe
  • Wurstwaren
  • Schinken
  • Quark
  • Joghurt
  • Kefir
  • alle Käsesorten, auch von Schaf und Ziege, gerade auch alle fettarme Milchprodukte
  • Eine Ausnahme bilden Butter, Ghee und Sahne in Bio Qualität, die nämlich neutral eingestuft werden
  • Essig, also Weinessig, Balsamico; Ausnahme ist hier der naturtrübe Apfelessig
  • Fertigprodukte aller Art, insbesondere solche aus konventioneller Erzeugung
  • Auszugsmehl
  • Back- und Teigwaren wie Kuchen ebenso wie Gebäck und süße Teilchen
  • Nudeln
  • manche Frühstückszerealien wie z.b. Cornflakes, Fertigmüsli, Crunchies
  • Produkte aus Seitan, vegetarische Würste, Aufschnitt, Bolognese und ähnliches
  • Ketchup, Ausnahme selbstgemachtes Ketchup z.b. aus Tomaten und Datteln
  • Sauerkonserven
  • Senf, Ausnahme hochwertiger Bio-Senf ohne säurebildende Zusätze
  • Sojaprodukte, wenn sie stark verarbeitet wurden, insbesondere das texturierte Sojaprotein, das mit TVP abgekürzt wird und in getrockneter Form als Grundlage für Hackfleischersatz, Gulaschersatz oder ähnliches angeboten wird.
  • Speiseeis, auch Wasser-, Soja- und Joghurteis.
  • Süßungsmittel, auch Honig, ferner sämtliche Produkte, die Haushaltszucker enthalten
  • Alkohol
  • koffeinhaltige Getränke
  • Fertiggetränke wie Softdrinks z.b. Limonade, Cola et cetera
  • Saft aus Konzentrat
  • Isodrinks
  • Proteindrinks
  • gezuckerte Milchshakes
  • Drinks zum Abnehmen
  • Kaffee, auch Getreide, Instant- und koffeinfreier Kaffee
  • Milch; dies gilt nicht für alle Menschen, manche Menschen können z.b. Ziegenmilch oder auch rohe Kuhmilch gut vertragen und daher auch gut verstoffwechseln
  • Mineralwasser und generell kohlensäurehaltige Getränke
  • schwarzer Tee
  • Früchtetee; lediglich Kräutertees sind basisch, ja sogar hoch basisch. 
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Eine basische Ernährung ist nicht wirklich schwer und es wird überdies eine so große Vielfalt geboten und wir können wirklich aus dem Vollen schöpfen was gesunde und auch leckere Lebensmittel angeht. Wer damit angefangen hat, wird übrigens schnell feststellen, wie viel Spaß es macht Neues auszuprobieren. Und wie kreativ man darüber hinaus nach und nach bei der Essenszubereitung wird.


Die Säure-Basen-Tabelle von Zentrum der Gesundheit führt nahezu alle basischen und alle säurebildenden Lebensmittel auf, die in der heutigen Ernährung genutzt werden. Wenn du sich also nach den Richtlinien der basenüberschüssigen Ernährung ernähren möchtest, dann hilft dir diese Tabelle (pdf) bei der Auswahl der richtigen und gesunden Lebensmittel weiter.

Ein schönes Kochbuch gibt es von Gräfe und Unzer Säure-Basen-Kochbuch: Mit basischen Rezepten jeden Tag genießen und in der Balance bleiben, mit Rezepten, die auch für Kochanfänger geeignet sind!


Quellen:

Video: Mut zum Widerstand, Basische Ernährung

Foto: Pixabay.com